Zeitung Heute : Peru nicht ohne Risiko: Auswärtiges Amt warnt Reisende vor den Gefahren

Reisenden nach Peru wird geraten, sich von größeren Menschenansammlungen fern zu halten. Das rät das Auswärtige Amt in Berlin angesichts der jüngsten innenpolitischen Krise in dem südamerikanischen Land. Trotz des Rückgangs der terroristischen Anschläge in den vergangenen Jahren können Attentate noch immer nicht ganz ausgeschlossen werden.

Ein größeres Problem für Reisende nach Peru sei jedoch die im gesamten Land verbreitete allgemeine Kriminalität. Von einem Besuch der Elendsviertel in Großstädten rät das Auswärtige Amt ab. Auf nächtliche Überlandfahrten sollte generell verzichtet werden. Außerdem sei stets Vorsicht vor der Drogenkriminalität und den Raubüberfällen geboten.

Taschendiebe sind allgegenwärtig, vor allem in größeren Städten und in Gebieten, die von Touristen häufig besucht werden, so das Auswärtige Amt. Dazu zählen die Innenstadt von Lima, Cuzco sowie Arequipa und Trujillo. Große Handtaschen, Kameras oder wertvoller Schmuck sollten nicht zur Schau gestellt werden. Kommt es zu Problemen mit der Polizei, sollte sich niemand ohne weiteres abführen lassen, und auf jeden Fall sollte die Einschaltung der Botschaft verlangt werden.

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben