Zeitung Heute : Philippinen: Erste Helfer im Taifungebiet

Botschaft an die Welt. „Helft uns. Wir brauchen Lebensmittel“, schreibt ein Philippiner auf den Boden in der besonders schwer getroffenen Großstadt Tacloban. Foto: Noel Celis/AFP
Botschaft an die Welt. „Helft uns. Wir brauchen Lebensmittel“, schreibt ein Philippiner auf den Boden in der besonders schwer...Foto: AFP

Tacloban/Berlin - Vier Tage nach dem verheerenden Taifun „Haiyan“ sind erste internationale Helfer in der schwer getroffenen Stadt Tacloban eingetroffen. Sie berichten von apokalyptischen Zuständen: „Alles ist zerstört, die Straßen unpassierbar, es gibt keinen Strom“, sagte US-Brigadegeneral Paul Kennedy, der am Montag mit 90 US-Marines ankam. Der Chef des Technischen Hilfwerks, Albrecht Brömme, sagte, das Ausmaß der Verwüstung sei noch viel größer, in vielen von der Außenwelt abgeschnittenen Gebieten gebe es noch keine Übersicht. Bewohner riefen verzweifelt nach Lebensmitteln und nach Schutz vor Gewalt. „Wir brauchen eine organisierte Brigade, die die Leichen einsammelt, Lebensmittel bringt und das Plündern stoppt“, sagte eine Frau, die vor einem Hilfszentrum stand.

Der Tagesspiegel hat den Beginn der diesjährigen Weihnachtsspenden-Aktion vorgezogen und bittet um Spenden für die Philippinen. Tsp/AFP

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