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Platz zum Lümmeln : Gesteppt und zugenäht

05.10.2012 00:00 Uhrvon
Die gelbe Naht akzentuiert die Form des gemütlichen Bettes "Amos" von Bonaldo. Es ist mit Leder oder abnehmbarem Stoff bezogen. Foto: BonaldoBild vergrößern
Die gelbe Naht akzentuiert die Form des gemütlichen Bettes "Amos" von Bonaldo. Es ist mit Leder oder abnehmbarem Stoff bezogen. - Foto: Bonaldo

Designer entdecken raffinierte Steppungen und bunte Nähte für die Gestaltung ihrer Möbel. Straffe, glatte puristische Oberflächen bekommen Konkurrenz.

Grau, braun, beige. Egal ob Sofas, Couchtische oder Schrankwände, viele Möbelhersteller scheinen in den letzten Jahren auf Nummer Sicher gehen zu wollen und gestalten ihre Möbel in den Farben langweiliger Amtsstuben. Mit den gedeckten Tönen kann man offenbar nichts falsch machen. Schließlich gelten Konsumenten in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrisen nicht gerade als experimentierfreudig. Den Mut zur Farbe könnten sie irgendwann bereuen. Doch langsam, ganz langsam schleichen sich doch wieder Farben ein.

Sie kommen zum Beispiel in Form von bunten Nähten daher. Das Bett „Amos“ von Bonaldo zum Beispiel hat Designer Giuseppe Viganò mit einem farbigen Saum versehen.

Er umfasst die gesamte Liegefläche und die Lehne mit ihren gerundeten Ecken. Sein Farbton kann auf die Umgebung, den Bezug oder die Tagesdecke abgestimmt werden, sodass sich das Möbelstück harmonisch in den Raum integriert. Der Polsterbezug ist abnehm- und waschbar. Die Kollektion wird durch einen passenden Puff und durch Kissen ergänzt.

Ebenfalls auf einen sichtbaren Saum setzt Patricia Urquiola, die 2012 von der Zeitschrift „Architektur und Wohnen“ zur Designerin des Jahres gekürt wurde. Ihr Wohnraumsystem „M.a.s.s.a.s.“ besteht aus einem Sofa, einem Sessel und einem passenden Tisch. Auf den ersten Blick wirkt das Sofa massiv. Doch asymmetrische Nähte und Einschnitte sowie ein dicker, sichtbarer Saum sorgen beim erneuten Hinschauen für eine spannende Dynamik. Wie bei vielen Möbeln der im spanischen Oviedo geborenen Designerin mit Studio in Mailand sind die Ecken abgerundet, was dem Sofa eine warme, einladende Erscheinung verleiht, fernab von unterkühltem Minimalismus.

Überhaupt scheint Patricia Urquiola eine Leidenschaft für interessante Steppungen zu haben. Auch ihr Zweisitzer mit passendem Sessel „Foliage“ für Kartell arbeitet mit genähten Mustern. Sie haben die Form von Blättern, während der Unterbau aus Kunststoff wie das passende Geäst wirkt.

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