Zeitung Heute : Powerline: Bundesrats-Hürde genommen

Der Bundesrat hat am Freitag den Weg für das Internet aus der Steckdose freigemacht. Entsprechenden Frequenzverordnungen des Bundeswirtschaftsministeriums wurde am Freitag zugestimmt. Anbieter der so genannten Powerline-Technologie können damit in bestimmten Frequenzbereichen die Stromkabelnetze kostenlos benutzen, um Internet aus der Steckdose anzubieten. Sie erhalten so Planungssicherheit. Tagesspiegel Online Spezial:
www.tagesspiegel.de/neweconomy In Deutschland haben die Energiekonzerne RWE, E.ON, EnBW Energie Baden-Württemberg und die MVV Energie AG aus Mannheim angekündigt, so ihr Stromnetz zu einer zusätzlichen Einnahmequelle zu machen. Durch die Powerline-Technologie waren Funkstörungen für bereits existierende Dienste, etwa den Polizeifunk, befürchtet worden. Die Anbieter dürfen deshalb festgelegte Grenzwerte für die Störstrahlung nicht überschreiten. Damit scheiden hochpegelige Powerline-Technologien aus. In Expertenkreisen wird dies als Grund für den Ausstieg von Nortell und jüngst Siemens aus dieser Technologie angegeben.

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