Zeitung Heute : Praktikum? Abwaschen, Ordnen, Einkaufen!

SÜNDÜS ASIK<BR>

Bei meinem ersten Betriebspraktikum in einer Arztpraxis war ich sehr aufgeregt.Ich bin um 6 Uhr vor Aufregung aufgestanden.Um 8 Uhr war ich aus dem Haus.

Am ersten Tag habe ich mich schlecht gefühlt.Ich war in einer neuen Umgebung; alles war fremd für mich.Ich fühlte mich allein und einsam.Mir kam es vor, als wäre ich eine Außenseiterin, weil sich die anderen nur untereinander unterhielten.Die Mitarbeiter waren sehr zurückhaltend.Sie dachten, daß sie etwas besonderes wären, weil sie mehr Ahnung hatten als ich.Sie machten Witze über Patienten.Aber es gab eine Arzthelferin, die war hilfsbereit, nett und freundlich.Meine Betreuerin hat sich nicht um mich gekümmert.Meine Aufgabe war es, Blutdruck und Puls zu messen und Medikamente von der Apotheke abzuholen.Ich wurde nie an den Computer gesetzt.Ich bekam andere Aufgaben, die eigentlich wenig mit dem Beruf der Arzthelferin zu tun hatte: Magazine aufstellen, Geschirr waschen, Stühle richtig wieder aufstellen, Einkäufe für die anderen Arzthelferinnen erledigen.Ich kann nicht sagen, daß ich dort viel gelernt habe.Das fand ich nicht so berauschend.

OBF 74, Bürowirtschaft II

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