Zeitung Heute : PREMIEREN, KONZERTE & CO. Die ganze Welt feiert

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Berlin: Die Staatsoper Unter den Linden feiert den Komponisten am 27.1. im Rahmen eines Sonderkonzerts (s. Seite 5). Ebenso die Komische Oper: Am Pult steht hier Sebastian Weigle, der Solist ist Martin Stadtfeld. Auf dem Programm u.a.: die „Titus“-Ouvertüre und das Klavierkonzert c-Moll KV 491. Im Rahmen der Berliner Schlosskonzerte finden zwischen dem 27.1. und 5.2. in den Schlössern Charlottenburg und Köpenick insgesamt sechs Konzerte statt.

Hamburg: Die Mozartwochen der Staatsoper gehen vom 1.9. bis 12.10., sieben Opern verzeichnet das Programm. Bereits am 7. Mai hat die Neuproduktion von „Idomeneo“ in der Regie von Nicolas Brieger Premiere. Das Ballett „Fenster zu Mozart“ von John Neumeier wird insgesamt fünfmal gegeben (Premiere am 13. Mai). Neumeiers Choreographie des Mozart-Requiems wird einmalig am 8. Juli gespielt.

München: Pünktlich zum Geburtstag starten die Mozart-Festwochen an der Bayerischen Staatsoper. Im Repertoire u.a. „La Clemenza di Tito“, „Entführung“, „Figaro“ und „Zauberflöte“. Das Festival schließt mit einem Akademiekonzert: Das Bayerische Staatsorchester spielt unter Leitung von Zubin Metha die Jupiter-Symphonie und die c-Moll-Messe.

New York : Simon Rattle dirigiert die Berliner Philharmoniker am 27. Januar in der Carnegie Hall, Alfred Brendel spielt Mozarts letztes Klavierkonzert KV 595.

Prag : Das Musikfestival Prager Frühling würdigt Mozart vom 13. Mai bis 2. Juni mit einer Reihe von Konzerten. Auch die Prager Musikfestspiele vom 5. bis 22. August bringen jeden Abend ein Werk von Mozart. „Don Juan in Prague“, eine digitale Adaption von „Don Giovanni“ von David Chambers, wird am 22. Oktober im Ständetheater gespielt.

Salzburg: Das Mozarteum feiert den Sohn der Stadt mit einem geradezu beängstigenden Aufgebot an Dauerbrennern und Starinterpreten. Höhepunkt ist die Mozartwoche, die noch bis 5. Februar geht. Am 27. Januar selbst werden alle Register gezogen: Nikolaus Harnoncourt dirigiert die Wiener Philharmoniker. Auf dem Programm: die g-moll-Symphonie KV 550 sowie das Klavierquartett KV 478 mit Pierre-Laurent Aimard. Auch die Salzburger Festspiele stehen ganz im Zeichen Mozarts: Alle 22 Opern werden zwischen dem 23. Juli und dem 31. August aufgeführt. Erster Höhepunkt: die Eröffnung des „Hauses für Mozart “ am 26.7. mit einer Neuinszenierung des „Figaro“ (Regie Claus Guth, musikalische Leitung Nikolaus Harnoncourt). Die Susanna singt Anna Netrebko, sämtliche Vorstellungen sind bereits hoffnungslos überbucht.

Wien: Im Stephansdom singen die Wiener Sängerknaben unter Bertrand de Billy mit dem RSO Wien am 27. Januar die „Krönungsmesse“. Am selben Tag dirigiert Peter Schneider im Theater an der Wien eine Neuinszenierung des „Idomeneo“, am 1. Mai läuft die „Entführung aus dem Serail“ im Burgtheater. Hier dirigiert Philippe Jordan, Karin Beier inszeniert.

Ausstellungen: Nicht nur Opernhäuser und Orchester, auch zahlreiche Ausstellungen widmen sich Mozart. In Salzburg läuft vom 27. Januar 2006 bis 7. Januar 2007 die Sonderausstellung „Viva! Mozart“. In der Neuen Residenz wird täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr Bekanntes und Unbekanntes rund um Mozart gezeigt. Bemerkenswert: das Autograph von Mozarts erster Komposition KV 1.

In Wien öffnet das „Mozarthaus Vienna“ am 27. Januar seine Tore. Täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr kann man hier Wissenswertes und Kurioses aus dem Lebensalltag des Komponisten erfahren.

Die Staatsbibliothek Berlin stellt vom 27. Oktober bis 16. Dezember in der Potsdamer Straße die Autographen von sechs großen Mozart-Opern aus, außerdem werden Briefmanuskripte von und an Mozart zu sehen sein. Tsp

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