Zeitung Heute : Prinzessin Diana

Veröffentlichung eines "Kußfotos"Die Veröffentlichung eines "Kußfotos" von Prinzessin Diana und Dodi el Fayed, 41 Jahre alter Sohn des nicht sehr gut angesehenen ägyptischen "Harrods"-Chefs Mohammed Fayed, hat die Bosnien-Mission der Prinzessin am Wochenende in den Hintergrund gedrängt.Bei ihrer Bosnien-Visite besuchte sie Minenopfer, um auf das große Landminen-Problem aufmerksam zu machen.Doch der "Sunday Mirror" hat ein unscharfes Bild von einem Mann und einer Frau veröffentlicht, die einander umarmen und, so scheint es, sich gerade küssen.Den Namen Mario Brenna braucht sich niemand zu merken.Er ist einer von vielen Paparazzi.Was Brenna von seinen Kollegen unterscheidet, ist eine gewaltige Portion Glück.Seine schlechten Aufnahmen werden ihm wahrscheinlich das höchste Honorar einbringen, das jemals in der Geschichte der Presse gezahlt wurde.Brenna war durch Zufall am richtigen Ort.Er hatte einen Tip bekommen, daß Pinzessin Stephanie von Monaco an dem sardischen Strand auftauchen könnte, an dem er wieder einmal auf den "goldenen Schuß" wartete.Ein Urlaubsbild von Stephanie hätte ihm gute 200 Pfund eingebracht.Doch statt Stephanie kam Diana mit ihrem neuen Begleiter.Seit Jackie Kennedy zum erstenmal mit Ari Onassis abgelichtet wurde, haben Pressefotos nicht mehr einen solchen Wirbel ausgelöst.Unter den Massenblättern brach ein Millionen-Wettlauf um die Veröffentlichungsrechte aus.Weltweit werden die grobkörnigen Schnappschüsse Brenna drei Millionen Pfund einbringen.Prinz Charles, so will der "Mirror" erfahren haben, hat der Verbingung zwischen seiner Ex-Frau und dem ägyptischen Playboy seinen Segen gegeben."Sollen sie glücklich werden", habe der Thronfolger mit einem "schiefen Lächeln" gesagt.

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