Zeitung Heute : Programmierfehler in Homebanking-Software

T-Online muß nachbessern AP Bei der Homebanking-Software des Online-Dienstes T-Online ist ein Programmierfehler aufgetreten, der falsche Überweisungen auslösen konnte.Wie T-Online-Sprecher Jörg Lammers mitteilte, ist der Fehler jedoch mit einer vor einigen Tagen ausgegebenen aktualisierten Version beseitigt worden.Zudem habe die Möglichkeit der falschen Überweisung nur theoretisch bestanden, da neben der eigentlichen Überweisung noch weitere Abfragen getätigt würden, bei denen der Bug aufgefallen sei. Die Zeitschrift "Computerbild" berichtete, das Programm überweise Beträge in Millionenhöhe, wenn im Überweisungsformular ein leeres Feld mit einem Minuszeichen gesperrt werde.Die Tester der Zeitschrift wollten 1500 Mark überweisen, das Programm berechnete in diesem Fall mehr als 42 Millionen Mark.Lammers sagte aber, so hohe Beträge würden die Banken per Online-Überweisung aus Sicherheitsgründen ohnehin nicht akzeptieren.Das neue T-Online-Homebanking-Programm werde nun automatisch auf den Computer des Nutzers übertragen, sobald dieser sich einwähle.Einen weiteren Fehler entdeckte die Zeitschrift auch im Homebanking-Programm ZV-Light, das den Kunden von einigen Banken zur Verfügung gestellt wird.Unbefugte konnten das Zugangspaßwort mit geringem Aufwand entschlüsseln, wie der Geschäftsführer des Kölner Herstellers Omikron, Werner Zimmermann, bestätigte.Er verwies aber darauf, daß ein Nutzer für Überweisungen neben dem Zugangspaßwort auch noch die Persönliche Identifikationsnummer (PIN) und die Transaktionsnummer (TAN) kennen muß.Ein Zugriff auf Konten sei allein mit dem Paßwort nicht möglich.Der Fehler sei aber in einer aktualisierten Programmversion behoben worden, die unter

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