Zeitung Heute : Projekte auf fernen Kontinenten

Als Schlosser in einer Ausbildungswerkstatt in Ghana, als Journalistin bei Dreharbeiten für einen Umweltfilm in China oder als Pädagogin in einer schwimmenden Schule auf dem Amazonas - die Möglichkeiten im ASA-Stipendienprogramm sind vielfältig.Die Initiative mit dem ausgeschriebenen Titel "Arbeits- und Studienaufenthalte in Afrika, Asien und Lateinamerika" schickt jedes Jahr etwa 200 junge Leute zwischen 21 und 35 Jahren für drei- bis sechsmonatige Projektaufenthalte auf diese Kontinente.Gesucht werden vor allem Berufstätige, teilnehmen können auch Studenten.

Finanziert wird das Programm aus Mitteln des Entwicklungshilfeministeriums, der Bundesländer und aus Eigenbeiträgen der Teilnehmer.Letztere belaufen sich auf 600 Mark pro Monat.Im Stipendium inbegriffen sind die Kosten für Flug und Krankenversicherung.Dazu kommt eine Pauschale von 550 Mark etwa für Impfungen, Visagebühren oder für die Fahrtkosten zu den Vorbereitungstreffen.Erwartet werden von den Teilnehmern neben fachlicher Eignung und Fremdsprachenkenntnissen vor allem soziales Engagement, Eigeninitiative und Anpassungsfähigkeit an fremde Kulturen.

Wer sich für einen Projektaufenthalt im nächsten Jahr interessiert, kann sich bis spätestens 10.November bewerben.Ein Katalog mit Beschreibungen der Projekte und Bewerbungsunterlagen erscheint am 15.Oktober.Bis dahin werden die Adressen der Interessenten gesammelt.Informationen gibt die Carl Duisberg Gesellschaft, ASA-Programm, Postfach 3509, 10727 Berlin, t 254 82-357 (mo bis do 9 bis 12 Uhr).Es besteht auch die Möglichkeit, einen eigenen Projektvorschlag in die Auswahl einzubringen.Solche Vorschläge werden bis zum 10.September entgegengenommen. pebe

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