Zeitung Heute : Publizieren im Internet

HOLGER SCHLÖSSER

Mit dem Webeditor Hotmetal versucht Hersteller Softquad in einem Rundumschlag sämtliche Anwendertypen zu bedienen, die Hypertext-Dokumente schnell und benutzerfreundlich erstellen wollen.Dafür sind drei Wege vorgesehen.Einmal mit einer WYSIWYG (what you see is what you get)-Benutzeroberfläche für Anfänger, die mit der Beschreibungssprache des Webs, HTML, nichts zu tun haben wollen und eine Homepage wie einen Text in Word erstellen wollen.

Für den fortgeschrittenen User bietet sich die HTML-orientierte Darstellung an, bei der man sowohl einen visuellen Eindruck der Seite bekommt als auch die einzelnen HTML-Befehle in Form von Icons auf dem Bildschirm sieht.Die Profis unter den Webdesignern arbeiten in der Regel am liebsten direkt im HTML-Quellcode.Auch für sie gibt es eine spezielle Ansicht.

Egal, für welche Oberfläche man sich entscheidet - in der Praxis wechselt man ohnehin zwischen ihnen hin und her -, in jedem Fall nimmt einem Hotmetal das lästige Eintippen der HTML-Befehle ab.In der von anderen Windows-Programmen her gewohnten Befehlsleiste finden sich alle wichtigen Funktion zum Abruf.Per Mausklick läßt sich ein Hyperlink erstellen, ein Bild einfügen, Tabellen zeichnen, der Schriftgrad verändern.Auch dem Fehlerteufel schlägt man ein Schnippchen: Tippfehler beim Eingeben der Funktionen können einem nicht mehr unterkommen.

Ein "Attribute-Inspector" sorgt dafür, daß man den Überblick über die einzelnen Elemente auf der Seite nie verliert.Markiert man mit der Maus ein Bild, so zeigt er dessen Dateipfad, Größe und Ausrichtung im Text an.Alle Attribute lassen sich jederzeit verändern.Mit Hotmetal lassen sich nicht nur einzelne Seiten für das Netz erstellen, sondern darüber hinaus auch ganze Websites verwalten.Dafür wurde der Information-Manager beigegeben.Er ist für die Verwaltung der erstellten Seiten zuständig.Mit ihm können nicht funktionierende Links aufgespürt und schlecht organisierte Seitenstrukturen behoben werden.

Hotmetal kommt mit einer Sammlung zusätzlicher Werkzeuge, einem Webserver für den heimischen PC, Tools zum Einbinden von Datenbanken, einem Java-Script-Editor sowie einem Programm zum Erstellen von dreidimensionalen Welten und animierter Bilder.Wer wenig Zeit hat, findet eine ganze Reihe vorgefertigter Spezialeffekte, mit denen sich die Homepage aufpeppen läßt und die per "drag & drop" in die Seiten eingebunden werden.Bevor man die gewünschten Programme auf der Homepage benutzen kann, müssen sie an die Erfordernisse des Providers angepaßt werden, der die Seiten speichert.

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