Zeitung Heute : Rainhard Fendrich, Moderator und Musiker

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Die Nähe eines geliebten Menschen.

2. Zu Hause: Das Endlich-bei-mir-sein.

3. In meinem Studio: Ein gewisses Gefühl der Allmacht.

4. An Berlin: In Mitte kenne ich einen Ort, wo es wirklich gute Käsekrainer gibt.

5. An meiner Musik: Dass es meine Musik ist.

6. Beim Singen: Das Herantasten an eigene Grenzen.

7. Beim Texten: Den Moment, in dem die Wörter ohne mein Zutun ihren eigenen Rhythmus finden.

8. An meinem Leben: Dass es nicht so perfekt ist, wie sich das manche Leute vorstellen.

9. Ansonsten: Den Dorotheenstädtischen Friedhof.

10. Einen Satz, den ich gerne öfter hören würde: Sapere aude - Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Wenn’s in der Früh kalt ist.

2. Zu Hause: Wenn dauernd das Telefon klingelt.

3. In meinem Studio: Ein gewisses Gefühl der Ohnmacht.

4. An Berlin: Dass man nicht selten ewig braucht, um irgendwo hin zu kommen.

5. An meiner Musik: Dass der Weg von der Idee bis zum fertigen Stück manchmal ganz schön weit ist.

6. Beim Singen: Wenn ich mich beim Proben nicht hören kann.

7. Beim Texten: Die manchmal unendliche Suche nach dem richtigen Reim.

8. An meinem Leben: Ich mag mein Leben.

9. Ansonsten: Leute, die ständig alles kritisieren, ohne selbst etwas auf die Reihe zu bekommen.

10. Einen Satz, den ich nie wieder hören möchte: Würden Sie „Herzblatt“ noch einmal moderieren?

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