Zeitung Heute : Regierung enthält sich im Fall Pofalla

Berlin - Die Bundesregierung will einen möglichen Wechsel des früheren Kanzleramtschefs Ronald Pofalla in den Bahnvorstand nicht bewerten. Vize-Regierungssprecher Georg Streiter sagte am Freitag in Berlin, „was Herr Pofalla tut oder nicht tut, liegt nicht in der Hand der Bundesregierung“. Politiker und Lobbyismuswächter kritisierten die angebliche Personalie. LobbyControl forderte vom Bund, sie im Bahn-Aufsichtsrat noch zu verhindern. Pofalla soll im Bahnvorstand ein eigens für ihn geschaffenes Ressort übernehmen, das unter anderem Kontakte zur Politik umfassen soll. „Es kann nicht sein, dass Großunternehmen wie Daimler oder Deutsche Bahn sich mit hohen Gehältern Insiderkontakte zur Bundesregierung einkaufen“, kritisierte LobbyControl. Tsp

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