Zeitung Heute : Regierung uneins über Abzug aus Afghanistan

Berlin - Die Bundesregierung ist sich uneins, wie sie auf die Forderung des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai nach einem früheren Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan reagieren soll. Wenn es die Sicherheitslage erlaube, werde Deutschland „gewiss nicht länger in Afghanistan bleiben als unsere Verbündeten und als von der afghanischen Seite gewünscht“, sagte Außenminister Guido Westerwelle (FDP). Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hingegen betonte: „Ein Entscheidungsvorschlag kommt eher im September und nicht im April oder Mai.“ Karsai hatte die Nato am Donnerstag aufgefordert, das Land bis 2013 zu verlassen. Sein Sprecher Aimal Faizi ruderte am Freitag aber zurück. Der Präsident habe lediglich einen schnelleren Übergabeprozess eingefordert. mis

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