Zeitung Heute : Rosenholz

Die brisante Kartei

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Die Kartei „Rosenholz“ ist schon heute ein Mythos. Nach dem Fall der Mauer gelangte die CIA in den Besitz der brisanten Kartei – wie, ist unklar, möglicherweise über einen Verräter beim russischen KGB. Damit verfügte die CIA über die Daten aller Spione, die für den Auslandsgeheimdienst der DDR, die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), tätig waren. Allein 12000 Westdeutsche sollen darunter sein. Über die Freigabe der auf 381 CDRoms gespeicherten Daten hatte die Bundesregierung jahrelang mit den USA verhandelt. Für welche Zwecke der US-Geheimdienst das Material verwendet hat, ist unbekannt. Sicher ist nur, dass es zumindest zum Zwecke der Datenübertragung auch bearbeitet worden ist.neu

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