Zeitung Heute : Ruf des Wissens

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Eine Ausbildung an einer Universität oder Fachhochschule ist nach wie vor die die sichereste Bank für beruflichen Erfolg. Vor

allem Naturwissenschaftler und Wirtschaftswissenschaftler mit guten Examensnoten haben auch weiterhin gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt.

Unter anderem, weil Ingenieurwissenschaften bei jungen Leuten auf immer geringeres Interesse stoßen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (iw)

ermittelte, dass Ingenieure im Jahr 2003 nur noch 17,7 Prozent aller Absolventen stellten, 3,3 Prozent weniger als 1980.

Die meisten Absolventen im Jahr 2003 waren Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler (38,2 Prozent). Deren Anteil im Jahr 1980: nur 27,2 Prozent.

BERUFSAUSBILDUNG

Die Produktionsberufe – etwa in den Metall- und Elektrodisziplinen – bieten laut iw zwar „besonders zukunftsträchtige Beschäftigungsfelder “,

doch die Absolventenzahl sank zwischen 1980 und 2003 von 47,9 auf 42,3 Prozent aller Auszubildenden. Und: Der Anteil der bestandenen Prüfungen sank von 91 auf gerade noch 85 Prozent. rch

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