Zeitung Heute : Ruth Gassmann, „Helga“-Darstellerin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Noch zehn Minuten so vor mich hindösen.

2. Zuhause: Gemütlichkeit.

3. An den 68ern: Dass sie 2008 wieder Zähne zeigen.

4. An der sexuellen Revolution: Es hat sich viel zum Positiven verändert, aber für Frauen hat sie sich immer noch nicht ganz erfüllt.

5. An Aufklärungsfilmen: Wenn sie klar strukturiert und „stubenrein“, also auch für Kinder geeignet sind.

6. An „Helga“: Dass ich durch sie bekannt wurde und es wichtige Filme waren.

7. An der Liebe: Dass sie nie genug sein kann.

8. An Treue: Dass sie auch schwankend ist.

9. An Sexualität heute: Schön, aber es ist wie bei einer Süßspeise: irgendwann hat man genug.

10. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Ich mag dich.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Sofort austehen zu müssen.

2. Zuhause: Wenn’s kalt ist.

3. An den 68ern: Dass wir Frauen bis heute keine

internationale Dachorganisation haben nur für

Frauenbelange.

4. An der sexuellen Revolution: Den dummen Spruch „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.“

5. An Aufklärungsfilmen: Wenn’s nur um rein-raus geht – das ist Porno.

6. An „Helga“: Dass ich darauf festgelegt wurde.

7. An der Liebe: Falschheit.

8. An Treue: Heuchelei.

9. An Sexualität heute: Dass der Zauber verloren geht, wenn es kein Geheimnis mehr gibt.

10. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Ich hasse dich.

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