Zeitung Heute : Sarrazin spart Skandalkosten

Berlin - Die skandalösen Immobiliengeschäfte der Bankgesellschaft Berlin werden das Land bis 2032 voraussichtlich 4,7 Milliarden Euro kosten. Davon wurden bisher schon 1,9 Milliarden Euro ausgegeben. Die neue Prognose der Senatsfinanzverwaltung, die günstiger ausfällt als frühere Schätzungen, setzt voraus, dass die Immobilienfonds zügig abgewickelt werden. Der Senat hat bereits 68 Prozent der Anteile zurückgekauft, um als Mehrheitsgesellschafter einen Verkauf der über 40 000 Miet- und Gewerbeobjekte in großem Stil durchzusetzen. Ein Rechtsstreit mit den übriggebliebenen Privatanlegern, die sich dagegen wehren, wird demnächst auch den Bundesgerichtshof beschäftigen.za

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