Zeitung Heute : Senta Berger, Schauspielerin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Einen Vogel singen hören.

2. Zu Hause: Das Licht, das durch die Fenster fällt.

3. An Schönheit: Dass sie für jeden etwas anderes

bedeutet.

4. Im Kino: Große Gefühle und Wahrhaftigkeit.

5. Im Fernsehen: Qualität und Information.

6. An der Schauspielerei: Das Ausleben der Fantasie.

7. An Jugend: Die Gabe, ganz in der Gegenwart leben zu können und die schönsten Hoffnungen zu haben.

8. Am Alter: Dass man weiß.

9. An Liebe: Hingabe.

10. An meinem Leben: Dass es so ein bunter

Flickenteppich ist.

11. An Berlin: Seine Geschichte, seine Urbanität, die Ähnlichkeit mit meiner Heimatstadt Wien.

12. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Lass dich mal fest umarmen.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Wenn es noch dunkel ist.

2. Zu Hause: Wenn ich da ganz alleine bin.

3. An Schönheit: Dass sie nur eine Illusion ist.

4. Im Kino: Rascheln und Flüstern.

5. Im Fernsehen: Synchronisierte Filme und die Nachmittagsshows der Privaten.

6. An der Schauspielerei: Das ewige Lampenfieber.

7. An Jugend: Dass sie vergeht, ohne dass man es weiß.

8. Am Alter: Dass man doch nicht weise wird.

9. An Liebe: Dass sie mit Schmerzen verbunden ist.

10. An meinem Leben: Dass meine Lebenszeit so schnell geht, vergeht. – Was bleibt?

11. An Berlin: Dass man die Gegend um den Bahnhof Zoo so verwahrlosen lässt.

12. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Geht nicht anders. Das haben wir immer so gemacht.

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