Zeitung Heute : Signale setzen

Berufseinstieg bei der Bahn

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Peter Hannemann und Lynn Dettmann, beide Abiturienten und 21 Jahre alt, sind seit September 2002 Azubis bei der Deutschen Bahn AG. Sie haben sich für die Ausbildung „Eisenbahner im Betriebsdienst Richtung Fahrweg“ kurz Fahrdienstleiter - entschieden, „weil man bei der Bahn gute Perspektiven und gute Aufstiegschancen hat“. Hannemann hatte von der Ausbildung durch die Bahnbroschüre „Punkt drei“ erfahren. Da er nicht wusste, was er studieren sollte, entschied er sich für die Ausbildung, „denn ich habe mich schon von klein an für die Bahn interessiert“. Dettmann hatte ein Mathematikstudium angefangen, aber abgebrochen, „weil ich praktisch arbeiten wollte“.

Die Ausbildung dauert zwei Jahre, gekoppelt mit dem Besuch der Berufsschule. Fahrdienstleiter arbeiten auf dem Stellwerk und sind für das Stellen von Weichen und Signalen verantwortlich. Nach dieser Ausbildung kann noch ein halbjähriger Praxisteil absolviert werden, um in eineinhalb Jahren den Fachwirt zu absolvieren: etwa fürs Personal-, Trassen- und Unfallmanagement.

Beide Azubis haben bereits in viele Bereiche Einblick gewonnen: Sie wurden mit den Grundstrukturen der Bahn AG vertraut gemacht, sie besuchten den Rangierdienst und absolvierten Seminare zum Wagenprüfer und Bremsdienst. Der Sprung von der Schule beziehungsweise Uni ins Berufsleben ist für beide „eine ganz neue Erfahrung“. Dafür meistern beide die Berufsschule mit Links. Und wer dann doch noch ein Studium absolvieren möchte, hat beste Voraussetzungen für die Bereiche Verkehrswissenschaft oder Ingenieurswesen. kaw

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