Zeitung Heute : So offen wie ein Motorrad

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Im vergangenen Jahr war er noch ein attraktives Showcar - der rundum offene Smart Crossblade, dem sowohl ein schützendes Dach als auch Türen fehlen. Jetzt wird aus dem Crossblade ein Serienauto. Denn in einer auf 2000 Exemplare limitierten Serie wird der Crossblade künftig gebaut und von Anfang März an vom Smart angeboten werden. 21 000 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer - in Deutschland also 24 360 Euro - muss man für dieses ungewöhnliche Auto zahlen, das sich wie ein Motorrad auf vier Rädern zum Fahren unter blauem Himmel anbietet, da jeder Schutz gegen Wind und Wetter fehlt.

Denn statt Türen hat der Crossblade stabile seitliche Sicherheitsbügel aus Stahl und statt einer Frontscheibe nur einen schmalen transparenten Windabweiser über dem Cockpitbereich. Fahrer und Beifahrer sitzen unter freiem Himmel, wie sie das in den 90ern zum Beispiel im ebenso offenen Sport-Spider von Renault taten. Schutz gegen andere als die Wetterrisiken bietet ein Überrollbügel, der dem Fahrzeug in Verbindung mit Versteifungen im Boden und bei A- und B-Säule die nötige Stabilität gibt. Die übrige Sicherheitstechnik entspricht Cabrio und City-Coupé.

Den Innenraum des Crossblade, dessen Bodypanels im glänzendem Schwarz gehalten sind, prägen die Instrumententafel und Sitzbezüge aus wasserabweisendem feuerrotem Kunststoff. Lenkrad und Schaltknauf sind mit schwarzem Leder bezogen. Im Heck arbeitet der Suprex-Turbomotor mit 51 kW (70 PS) und einem höchsten Drehmoment von 100 Nm, der den Crossblade bis zu 135 km/h schnell macht. Vom Juni an soll der Smart Crossblade mit seinen Reifen der Dimension 195/40 R16 vorn und 215/35 R16 hinten auf Leichtmetallfelgen an die Kunden ausgeliefert werden - Stück für Stück numeriert übrigens.

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