Zeitung Heute : Spott von der Genossin

Der Tagesspiegel

Betrifft: Verleihung der Louise-Schroeder-Medaille vom 17.04.2002

Die einzigen, die in Sachen „Daniela Dahn“ Haltung gezeigt haben, sind Frau Laurien und Frau Süssmuth. Ich habe volles Verständnis dafür, dass sie sich an der Auszeichnung einer SED-Aktivistin nicht beteiligen wollen.

Wofür wird Frau Dahn denn ausgezeichnet? Dafür, dass sie den freiheitlichen Staat Bundesrepublik beschimpft und den Unrechtsstaat „DDR“ nach wie vor hofiert? Die ehemaligen Bürgerrechtler, die zum Teil für ihr Engagement im Gefängnis saßen, haben es nicht nötig, sich von der SED-Genossin verspotten zu lassen.

Ralf Drescher, Berlin-Lichtenberg

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