Zeitung Heute : Sprachen für die Wirtschaft

VDP teilt Wissenswertes über Crash-Kurse mitDie internationale Verflechtung der deutschen Wirtschaft macht Fremdsprachenkenntnisse heute zur unabdingbaren Voraussetzung für alle leitenden Mitarbeiter.Allerdings besteht in Managementkreisen noch immer Nachholbedarf im Umgang mit Fremdsprachen, wie der Bundesverband Deutscher Privatschulen (VDP) erläutert. Vor allem wenn es um wirtschaftliche, technische oder wissenschaftliche Fachausdrücke geht, reichen die Schulkenntnisse in Englisch, Französisch oder Spanisch nicht aus.Noch ärger steht es um Kenntnisse in anderen Sprachen, die im Wirtschaftsleben immer wichtiger werden, aber nur selten an deutschen Schulen unterrichtet werden wie Japanisch, Chinesisch oder Arabisch.Für alle, die nicht die Zeit haben, eine Sprache über Monate oder Jahre hinweg systematisch zu erlernen, bieten private Sprachschulen sogenannte Crash-Kurse an.Der VDP erläutert, worauf man dabei achten sollte. Crash-Kurse sind sehr individuelle Kurse.Je genauer der Interessent vorher sagt, worum es ihm geht, wo seine Wissenslücken sind, welches Ziel er mit dem Kurs erreichen will, desto besser wird sich die Schule darauf einstellen.Ein gründlicher Einstufungstest kann wichtige Voraussetzungen klären. Bei Crash-Kursen verbringen Lehrer und Schüler sehr viel Zeit ohne Unterbrechung miteinander.Die "Chemie" zwischen Lehrendem und Lernendem sollte also stimmen.Dies läßt sich in einem vorgeschalteten Gespräch oder auch durch Referenzen klären, gegebenenfalls auch durch einen kurzen Probeunterricht. Staatliche Zuschüsse zu Crash-Kursen, die förderungsrechtlich als Aufstiegs- oder Anpassungsqualifizierung bezeichnet werden, sind inzwischen nahezu vollständig eingestellt worden.Interessenten müssen sich darauf einstellen, daß sie einen solchen Kurs aus eigener Tasche zu finanzieren haben.Häufig gewährt der Arbeitgeber einen Zuschuß - wenn er den Kurs nicht ohnehin selbst in Auftrag gegeben hat.Alle relevanten Leistungsvereinbarungen, inklusive einer Angabe zur Gruppenstärke, und auch die Bezahlung sollten vorher festgelegt werden.Gut ist es, einen Anbieter auszuwählen, der die Gewähr dafür bietet, krankheits- und urlaubsbedingte Ausfälle gleichwertig ersetzen zu können, also möglichst gut eingeführte und renommierte Sprachschulen. Öffentlich-rechtliche oder gar staatliche Abschlußzertifikate gibt es für diesen Bereich nicht.Deshalb sollte jeder Teilnehmer auf einem Hauszertifikat bestehen, das möglichst detailliert den Stoffplan und die Lernziele umschreibt, damit das erworbene Wissen bei künftigen Arbeitgebern oder anderen Stellen entsprechend gewürdigt werden kann.Ein in die jeweilige Zielsprache übersetztes Duplikat ist ebenfalls nützlich. Der VDP verschickt kostenlos eine Liste der ihm angeschlossenen Sprachschulen.Die Liste ist erhältlich bei: VDP-Bundesgeschäftsstelle, Darmstädter Landstraße 85 A, 60598 Frankfurt am Main.ADN

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