Zeitung Heute : Spreepark-Vertrag noch nicht perfekt

Der Tagesspiegel

Treptow. Die für diese Woche angekündigte Unterzeichnung eines einjährigen Pachtvertrages zur weiteren Nutzung des Spreeparks, verschiebt sich. Das sagte Hans- Ludwig Trümper, Bevollmächtigter der Spreepark GmbH, auf Anfrage. Grund für die Verzögerung seien noch ausstehende Gespräche mit der Deutschen Bank und dem Liegenschaftsfonds, der das Grundstück im Plänterwald im Auftrag des Landes Berlin verwaltet.

Der Rechtsanwalt geht aber davon aus, dass spätestens in der letzten Märzwoche „die noch offenen Details für die Übernahme des Parks durch den Stuttgarter Schausteller Rolf Schmidt, geklärt sind“. Der potenzielle Investor ließ gestern über seinen Sohn mitteilen, dass sich sein Vater erst öffentlich zu seinen Pläne äußere, wenn der Vertrag unterzeichnet sei. Wie berichtet, soll dem wohlhabenden Schausteller auf der Grundlage eines einjährigen Pachtvertrages zunächst das Grundstück im Plänterwald einschließlich der noch darauf befindlichen Fahrgeschäfte überlassen werden. Dem neuen Betreiber wird dafür ein Pachtzins von insgesamt 1,55 Millionen Euro in Rechnung gestellt. Das Geld geht an die Bank, bei der die Spreepark GmbH & Co KG hochverschuldet ist und an den Liegenschaftsfonds. Langfristig will Schmidt aber das 21,5 Hektar große Gelände, das sich unmittelbar an der Spree befindet, kaufen. Der Liegenschaftsfonds will in den kommenden Monaten „sämtliche Modalitäten des Verkaufs prüfen und vorbereiten“, erklärt Holger Lippmann. bey

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