Zeitung Heute : "The Hi-Lo Country"

"The Hi-Lo Country" von Stephen Frears: "Der Hintergrund der Geschichte ist eine Zeit des großen Wandels im Westen," sagt der Regisseur, nach "Gefährliche Liebschaften" (1988) und "Mary Reilly" (1996) zum dritten Mal im Wettbewerb der Berlinale vertreten.Diese Elemente des Wandels werden durch eine Art film-noir-Szenario (zwei Männer lieben dieselbe Frau) noch verstärkt.

Als US-Autor Max Evans 1961 einen Roman über die aussterbende Spezies der Cowboys schrieb, meldete Sam Peckinpah (unter anderem "The Getaway", 1972) Interesse an dem Stoff an.Das Projekt wurde nie realisiert, obwohl Peckinpah bis zu seinem Tod an der Finanzierung arbeitete.1995 begeisterte Peckinpahs Freund LQ Jones bei den Dreharbeiten zu "Casino" (1995) Martin Scorsese für den Roman.Scorsese hatte mit Barbara De Fina Stephen Frears oscarnominierten "The Grifters" (1990) produziert und holte den Briten als Regisseur an Bord.

Eine Dreiecksbeziehung ist Thema des Films, in dem zwei Kriegsheimkehrer (Woody Harrelson und Billy Crudup) gegen die Konkurrenz der industriellen Viehzucht kämpfen.Er ist unter anderem dem John Ford-Vereher Lindsay Anderson gewidmet: Eine uramerikanische Geschichte um Liebe und Verrat - Peckinpah hätte es sicher gefreut.

Regie: Stephen Frears.Nach einem Buch von Max Evans.Darsteller: Woody Harrelson, Billy Crudup, Patricia Arquette, Penelope Cruz.

19.Februar, 20 Uhr

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben