Zeitung Heute : Theologie als Rüstzeug Vorbereitung ethischer Foren

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Silke Adam hat Jura studiert, „weil es viele Möglichkeiten bietet und man dadurch eine Allround-Kompetenz erwirbt". Während ihres Studiums in Göttingen engagierte sich die 35-Jährige beim Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), kandidierte fürs Studentenparlament und wurde später RCDS-Landesvorsitzende. Es ging ihr darum, Lösungen für die überlaufenen Unis zu finden, drohende Studiengebühren abzuwenden und auf die Studienordnung einzuwirken. Sie arbeitete international: In Griechenland, Israel und in den USA engagierte sie sich in Symposien. Kurz vor Ende des Studiums studierte sie Theologie, da sie sich schon immer in ihrer Gemeinde eingebracht hatte „und ich mein Wissen unterfüttern wollte“. Während ihres Referendariats arbeitete sie unter anderem im Landeskirchenamt Hannover. Danach entschied sie sich für einen Beruf, der eine Schnittstelle zwischen Kirche und Politik ist. Seit zwei Jahren arbeitet Adam im Evangelischen Arbeitskreis der CDU/CSU (EAK) als Referentin. Sie setzt das ein, was sie in jahrelanger Basisarbeit gelernt hat. Sie arbeitet für die EAK-Zeitschrift „Evangelische Verantwortung", sucht im Gespräch mit Kirche und Politik nach ethischen und politischen Themen und organisiert Veranstaltungen mit Wissenschaftlern, Theologen und Politikern. Diese äußern sich zu ethischen Themen wie Sterbehilfe oder Embryonaler Stammzellenforschung. „Wir bieten damit ein Kommunikationsforum, das in die Meinungsbildung einfließt." Ihr gefällt, „dass man im Bereich Politik nach Lösungen für Probleme suchen muss. Dabei ist eine Kreativität gefragt, die man vielen Politikern gerne abspricht." kaw

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