Zeitung Heute : Ton, Steine, Erben
Vielleicht fing ja alles mit einem Lied an. Nein, „Kreuzberger Nächte sind lang“ war es nicht, obwohl der Schlager von den Gebrüdern Blattschuss um den damals noch ziemlich unbekannten Jürgen von der Lippe in den 70ern durchaus ein Hit war. Aber darauf ließ sich kein Mythos gründen. Ganz anders „Ton Steine Scherben“. „Das ist unser Haus“ sang die Band um Rio Reiser 1972, und im Hintergrund hörte man ein paar Jugendliche „ihr kriegt uns hier nicht raus“ grölen. Das, sagt Rios älterer Bruder Gert Möbius, war ein Signal. Denn die, die da sangen, hatten sich einfach ein leer stehendes Haus genommen, es besetzt und ein halbes Jahr später waren sie immer noch drin.
Die Botschaft ging durch die Republik: „Keine Macht für niemand.“
Klar klang das nach Agitprop, war es ja auch. Aber erstens wurde der Politrock damals gerade erst erfunden, und zweitens hörte sich der „Scherben“-Sänger Rio Reiser ein bisschen so an, wie ein deutscher Mick Jagger. Und davon gab es 1972 noch nicht viele. Heute übrigens auch nicht, immer noch verkauft Gert Möbius ziemlich viele Exemplare dieses legendären Albums, das im Pappkarton vertrieben wurde. Wie viele, will er nicht sagen, aber über 1000 sind es Jahr für Jahr wohl immer noch. Nicht schlecht nach 30 Jahren.
Die Botschaft war eindeutig: Da geht was, was doch eigentlich verboten ist. Überall in Deutschland wurden Jugendfreizeitheime für besetzt erklärt oder wenigstens für selbstverwaltet, 400 sollen es gewesen sein. Das Original aber stand am Mariannenplatz. Und das könnte der Anfang gewesen sein vom Mythos Kreuzberg, jenem merkwürdigen Berliner Stadtteil, der irgendwie schon so kaputt war, dass offenbar alles erlaubt schien.
Wer damals mit der Hochbahn nach Kreuzberg kam, der fuhr an unverputzten Brandmauern vorbei, an rußgeschwärzten Fassaden, immer noch vernarbt von den Einschusslöchern des letzten Krieges. Das war ja gar nicht jene Bundesrepublik, die gerade mit Fußgängerzonen und Blumenkübeln aus Waschbeton überzogen wurde.
Wie an der Lower East Side
Der Fotograf Jim Rakete sagt, man habe ihm mal zum Vorwurf gemacht, dass er Kreuzberg in seinen Fotos wie New Yorks Lower East Side in Szene gesetzt hätte. Das trifft ihn nicht, Rakete mag nun mal New York. Und wenn es damals einen Platz gab, der ihn an die Lower East Side erinnerte, dann hier. In den späten 70ern eröffnete er seine „Fabrik“ in der Zossener Straße, die Fabrik, die später zum Oranienplatz umzog, in der erst Nina Hagen bekannt wurde, dann „Spliff“, schließlich Raketes Sekretärin Gabriele Susanne Kerner, die aber, seit sie als Kind in Spanien gewesen war und dort Niña gerufen wurde, alle nur Nena nannten. „So etwas kannst du nicht steuern“, sagt Rakete, der schon Leute wie Jimi Hendrix oder David Bowie abgelichtet hatte. „So ein Ort wird eben interessant, weil interessante Leute kommen." Und nach Kreuzberg kamen interessante Leute. Hendrix nicht, logisch, der war schon tot, aber Bowie zum Beispiel, der nahm in den Kreuzberger Hansa-Studios direkt an der Mauer ein paar Lieder auf.
Anfang der 90er konnte man plötzlich viel über das Ende lesen. Im „Spiegel“ zum Beispiel machte sich Claudius Seidl auf die Reise nach Kreuzberg, suchte jene Szene, die mal als Synonym für Verweigerung stand, jene „Freie Republik“, in der keiner mitmachte, nicht bei der Bundeswehr, nicht bei der Volkszählung, nicht bei der Karriere. Aber er sah nichts Buntes und nichts Wildes, das die Kreativen angelockt hatte. Wim Wenders zog weg, Martin Kippenberger war längst nicht mehr da, Jim Raketes „Fabrik“ aufgelöst, kein Bowie in Sicht, keine Nina, keine Nena. Seidl entdeckte „Horden von Normalverbrauchern“. Sven Regeners „Herr Lehmann“, der gerade in den Kinos läuft, atmet etwas von der Melancholie jener Zeit, in der die Anarchie zu Ende war, als ob es nie um etwas anderes ging als das Erwachsenwerden. Und nun gab es andere Spielplätze, Mitte oder Prenzlauer Berg. Das soll also die Geschichte sein? Nun, es sah mehr als einmal so aus, als ob Kreuzberg am Ende wäre. Aber erzählen wir der Reihe nach.
Der 3. Oktober 1760 war ein ungewöhnlich heißer Tag, fast wie im Juli, schrieb ein Augenzeuge. Kreuzberg gab es noch nicht, aber die südliche Friedrichstadt gab es, das Hallesche Tor, das Kottbusser Tor und eine Mauer. Kein Bollwerk, eine Zollmauer parallel zur U-Bahnlinie 1 und entlang der Stresemannstraße. Und die Oranienstraße gab es auch schon, benannt nach hugenottischen Einwanderern aus der französischen Orange, die hier Obstgärten angelegt hatten. Man sprach französisch in Kreuzberg, und dort wo die Böhmen wohnten, in der Wilhelmstraße, der Walachei, wie man sagte, sprach man böhmisch.
Sie alle, Eingesessene wie Einwanderer, hatten an diesem 3. Oktober Grund zur Sorge. Vier Jahre dauerte nun schon der Siebenjährige Krieg Friedrichs II. Jetzt ging in der Hasenheide und an den Weinbergen am Südstern russische Artillerie in Stellung. Gegen 14 Uhr schlugen am Kottbusser Tor die ersten Kugeln ein, zwei davon liegen heute dort im Kreuzberg Museum. Am Mehringplatz ging ein Haus in Flammen auf, in der Friedrichstadt noch eines, das war erst der Anfang. „Bomben, Feuerkugeln und andere brennende Dinge wurden in entsetzlicher Menge geworfen“, schreibt ein Chronist. Sechs Tage später setzte sich die Berliner Garnison nach Spandau ab, die Stadt kapitulierte und wurde geplündert. Das hätte das Ende sein können. War es aber nicht.
Eigentlich war dieser Stadtteil, der einmal Kreuzberg werden sollte, ja eine Retortenstadt. Aber schön sollte sie werden. Das war Peter Joseph Lennés feste Absicht. Der Gartenbaumeister erhielt den Auftrag 1839, entwarf eine Mischung aus geschlossener Blockrandbebauung, die durch Parks und Plätze aufgelockert werden sollte. Er gestaltete den Mariannenplatz, den Moritzplatz, den Michaelkirchplatz, den Oranienplatz, entwarf die Grimm- und die Baerwaldstraße mit ihrem grünen Mittelstreifen. Prunkstück sollte der Generalszug werden, jene Allee mit ihren Plätzen, die über Gneisenaustraße, Yorckstraße, Blücherstraße bis zum Wittenbergplatz reichen sollte. Lenné wollte Ökonomie und Ästhetik verbinden, aber was versteht ein Gartenbaumeister schon von Ökonomie. Bahngesellschaften hatten das Areal am Anhalter Güterbahnhof erworben. Lenné stritt jahrelang für seine Pläne, am Ende knickte sein breiter Generalszug unrühmlich ab, verjüngte sich unter den Yorckbrücken und taucht bis heute dahinter im spitzen Winkel wieder auf, um sich bis zum Wittenbergplatz fortzusetzen. Vom geplanten, schnurgeraden Verlauf blieb nur die Hornstraße, Berlins breiteste Beinahesackgasse und sozusagen Kreuzbergs erste Planungspanne. Die Bahn aber wurde neben dem 1850 fertiggestellten Landwehrkanal zum Entwicklungsmotor für einen beispiellosen Boom.
„Ich wohne parterre, die Werkstatt eine Treppe, Halske zwei Treppen hoch“, schrieb ein junger Mechaniker 1847 in einem Hinterhof der Schöneberger Straße 33, damals Nummer 19. Ein Startup-Unternehmen, so wie das Internet-Auktionshaus Ebay, das 150 Jahre später ebenfalls in Kreuzberg anfing. Im Grunde sogar artverwandt, denn der junge Mann hieß Werner Siemens, und er arbeitete mit am ersten globalen Netzwerk. Siemens und Halske borgten sich 6000 Taler, heuerten drei Leute an und ließen sich einen neuen Zeigertelegrafen patentieren. Ende des Jahres waren sie zu zehnt, zwei Jahre später erhielten sie den Auftrag für den Bau der unterirdischen Telegrafenlinie Berlin-Frankfurt, experimentierten sie mit Unterwasserkabeln, die bald Kontinente verbinden sollten. 1872 beschäftigte Siemens bereits1500 Leute am neuen Kreuzberger Standort Markgrafenstraße.
Der Weltkonzern aus dem Hinterhof war die größte Kreuzberger Erfolgsgeschichte, aber nicht die einzige. Von 37000 Maschinen, die 1875 in Berlin gezählt wurden, standen 20000 in der Luisenstadt. 1929 lag jeder siebte Berliner Arbeitsplatz in dem Bezirk, der seit 1921 Kreuzberg hieß, seit der Gemeindereform, die die südliche Luisenstadt, die südliche Friedrichstadt und die Tempelhofer Vorstadt zu einem Bezirk Berlins gemacht hatte. Der neue Bezirksname lag sozusagen in der Luft, denn im gleichen Jahr feierte man den 100. Geburtstag des Schinkeldenkmals auf dem Kreuzberg.
Diese Geschichte Kreuzbergs endete am 3. Februar 1945. Um 10 Uhr 52 erreichte die erste Welle von 1000 amerikanischen Bombern Berlin, ihre Zielmarkierung war der Belle-Alliance-Platz, der heutige Mehringplatz. Als exakt eine Stunde später die zweite Welle den Luftraum über Berlin wieder verließ, stand das Kreuzberger Zeitungsviertel um Koch- und Zimmerstraße in Flammen, war im Grunde das gesamte so genannte Exportviertel, das wirtschaftliche Rückgrat des Bezirks, bis hin zur Prinzenstraße zerstört.
„Das war doch früher keine schlechte Gegend hier“, sagt Gerd Schneider, Jahrgang 1930. Seit 1928 hatte sein Vater eine Druckerei in der Lobeckstraße, seit 1950 ist die Firma in der Ritterstraße, heute als Museumsbetrieb. „Das war doch eine ganz eigene Mischung", im Vorderhaus die wohlhabenden Leute, in den Seitenflügeln die ärmeren und dazwischen die Gewerbebetriebe. „Hätten Sie mal sehen sollen, den Moritzplatz, mit Wertheim in der Mitte, das war doch ein urbanes Zentrum“. Vor dem Krieg, jetzt war er kaputt. Und dann kam die Mauer, schnitt die Kreuzberger ab, von der Hälfte ihrer Kunden, der Hälfte ihrer Belegschaft. Die Jungen zogen weg. Und der Senat machte Pläne.
„So nicht“, hieß es in einer Senatsbroschüre der 50er Jahre, gemeint waren „die tonnenschweren Stuckfassaden mit geschmackloser Pseudostilistik“, die engen Höfe der Mietskasernen aus dem späten 19. Jahrhundert, das Nebeneinander von Fabriken und Wohnraum, versprochen wurden Luft und Sonne, versprochen wurde die autogerechte Stadt, mit einem Autobahnkreuz auf der Oranienstraße.
Nominell war Berlin immer noch die größte Industriestadt Deutschlands, aber ein industrielles Zentrum auf einer Insel? Die Stadt hing am Subventions-Tropf, und besonders reichlich profitierte die Bauwirtschaft, die zu einer wichtigen und beschäftigungsintensiven Branche aufstieg. „Seid schlau, lernt beim Bau“, hieß es auf Werbeplakaten der späten 60er: Unternehmer wie Günter Schmidt, Wohnungsbaugesellschaften wie die GSW, kauften en gros Häuser und Grundstücke im zweitgrößten Sanierungsgebiet der Stadt. Nur die Mieter, die störten. Denn Sanierung hieß damals Abriss.
Ein neuer Beruf entstand, der des Umsetzers. Erst wurden die Mieter umworben, wegzuziehen, in die neuen Quartiere Gropiusstadt und Märkisches Viertel. Dann wurden sie bedroht. Ja, es habe bedauerliche Übergriffe gegeben, gab Günter Schmidt später zu. Augenzeugen sprechen von Rollkommandos, von Vandalismus, die leer stehenden Häuser wurden mit Brettern vernagelt. Wohl ein bisschen voreilig. Denn so schnell schritt die Sanierung doch nicht voran. Man sah sich nach Zwischennutzern um, die Mietverträge mit der Klausel bis zum Abriss akzeptierten.
Sevim Celebi kam 1970 nach Berlin. Die 18-Jährige war von der Firma Siemens in Ankara geworben worden. In Berlin suchte sie lange nach einer Wohnung, in Steglitz fand sie sie. Glücklich wurde sie dort nicht. „Keiner fragte, wenn ich krank war oder was ich brauchte", irgendwie habe man ihr schon zu verstehen gegeben, dass sie nicht dazugehöre. Celebi, die 1987 ins Abgeordnetenhaus einzog und damit die erste türkische Abgeordnete in einem deutschen Parlament überhaupt wurde, fühlte sich erst in Kreuzberg glücklich. 1985 lebten 141000 Menschen in Kreuzberg, 26000 stammten aus der Türkei. Sie waren die gesuchten Zwischennutzer. Und vielleicht haben sie den Bezirk gerettet „Wären die nicht gekommen, wäre doch alles den Bach runter“, sagt Gerd Schneider in seiner Druckerei in der Ritterstraße.
„… hau den Bullen auf die Fingerlein“
In der Dresdener Straße betrieb Werner Orlowsky seit 1960 eine Drogerie. 1971 bleiben die Kunden weg. Die Baustelle des Neuen Kreuzberger Zentrums riegelt die Dresdener Straße ab. Orlowsky wird zum Politiker, organisiert sich mit seinen Nachbarn in Mieterkomitees. Der Drogist Orlowsky wird schließlich Kreuzberger Baustadtrat. Am Mariannenplatz singen Ton Steine Scherben „wenn die das Rauch-Haus wirklich räumen, bin ich aber mit dabei“, und Rio Reiser will eigentlich fortsetzen, „und hau den ersten Bullen, die hier auftauchen, auf die Fingerlein", er setzt sich nicht durch, statt Fingerlein heißt es jetzt „… ihre Köppe ein".
In einer Stadt, in der es immer noch Wohnungsmangel gibt, stößt die Kahlschlagsanierung ebenso wie der Leerstand auf immer erbitterteren Widerstand. Zwischen 1979 und ’91 werden in Berlin 169 Häuser besetzt, davon allein 80 in Kreuzberg. Die Kahlschlagsanierung ist nicht mehr durchsetzbar, die für 1984 geplante Internationale Bauausstellung soll der Wohnungspolitik neue Impulse geben. Man spricht jetzt von der behutsamen Stadterneuerung unter Beteiligung der Mieter. Bis 1984 sind alle besetzten Häuser entweder legalisiert oder geräumt.
„Die 80er, das waren ja die Lifestyle-Jahre" erinnert sich Jim Rakete. Designerfirmen zieht es in den Stadtteil, neue Restaurants eröffnen, die ganz anders aussehen als die verqualmten Kneipen der frühen 70er. Aber der Bezirk ist noch lange nicht konfliktfrei. Im Gegenteil. 1987 endet das Mai-Fest auf dem Lausitzer Platz in den schwersten Krawallen. Im Sommer kommt der amerikanische Präsident Ronald Reagan nach Berlin, Innensenator Kewenig lässt Kreuzberg abriegeln, sogar den U-Bahnverkehr unterbrechen. Die Emotionen schlagen hoch, „Klasse gegen Klasse“ heißt eine Parole jener Jahre, die Szene zerfällt in Fraktionen, und selbst ernannte „Kiezpolizisten“ aus der autonomen Szene schütten einen Eimer Fäkalien ins „Maxwell“, ein Restaurant das damals in der Oranienstraße war und nach der Wende nach Mitte umgezogen ist. Wer als schick verdächtig ist, wird ebenfalls bedroht.
„Atmosphärisch wurde das ein bisschen eng“, sagt Jim Rakete, „wenn du in Kreuzberg fotografieren wolltest, musstest du schon gucken, wer hinter dir steht". Gerd Möbius zieht mit seinem Rio-Reiser-Archiv nach Lichterfelde. Auch die behutsamen Stadterneuerer werden angegriffen, man macht ihnen den Vorwurf, sie würden Wohnraum verteuern.
Die ganz große Revolte aber, die soziale Explosion, die bleibt aus. Und es gibt Leute, die sich durchaus darüber wundern. Martin Düspohl zum Beispiel, Leiter des Kreuzberg Museums, registriert für den Südosten, der als Zustellbezirk SO 36 bekannt wurde, für die 90er eine stetige Verarmung. Der heutige Zustellbezirk 10997 rund um den Mariannenplatz gelte nach der Sozialstatistik als der Ärmste in ganz Deutschland. Mit dem Mauerfall, sagt Sevim Celebi, habe ein Verdrängungswettbewerb stattgefunden, dem vor allem türkische Frauen und Jugendliche zum Opfer fielen. Es gibt für sie keine Putzjobs mehr, die machen andere heute billiger, und es gibt keine Lehrstellen. Unter türkischen Jugendlichen schätzt man die Arbeitslosigkeit auf bis zu 60 Prozent.
Ist das nun das Ende der Geschichte? „Kreuzberg hat gezeigt, dass man was bewegen kann, dass man nicht alles hinnehmen muss“, glaubt Werner Orlowsky, „das ist doch schon eine Menge, das bleibt.“ Jim Rakete ist auch wieder da, hat am Tempelhofer Ufer ein Atelier, weil das einfach ein guter Platz für ihn sei. „Schauen Sie sich doch mal um, nur im Vorderhaus zum Beispiel, da ist Print Box, das Fotostudio, Type Face, eine große Casting-Agentur, so etwas gab es hier früher nicht.“ Für ihn ein Indiz: Es kommen wieder interessante Leute nach Kreuzberg.
Gert Möbius sitzt derweil an einem Kreuzberg-Film. Von Krimis hat er, der immerhin an allen „Polizeiruf 110" mit dem Mecklenburger Ermittlergespann Kurt Böwe und Uwe Steimle zumindest mitgeschrieben hat, erst mal genug. Ja, er könne sich vorstellen, mit seinem Rio-Reiser-Archiv zurückzukommen, am liebsten an den Mariannenplatz. „Wissen Sie, allein schon, wenn ich in die Oranienstraße einbiege, habe ich das Gefühl, ich trete auf ein Stromkabel.“ Und dass sie spannend ist, kann man nun wirklich nicht von jeder Ecke in Berlin behaupten.





