Zeitung Heute : Trau’ keinem, der zu viel versteigert

Online gibt es die besten Schnäppchen – nur: Wie kann ich mich besser gegen Betrüger schützen?

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Immer mehr Menschen handeln über Ebay – immer mehr Menschen fallen aber auch auf Betrüger rein. Manch einer hat ein Paar Turnschuh gekauft und nur einen Schuh zugeschickt bekommen. Für das Jahr 2002 ermittelte die USWettbewerbsbehörde einen Anstieg der Web-Betrügereien um 72Prozent auf rund 380000 Fälle. Die deutsche Kriminalstatistik kennt den Straftatbestand des Online-Betrugs nicht. Marktführer Ebay kämpft mit einer eigenen Polizei gegen Gauner. Diese durchstreift die Seiten auf der Suche nach unzulässigen Angeboten. Die Zeitschrift „Tomorrow“ hat zusammengefasst, wie man sich besser schützen kann, wie man gute von schlechten Verkäufern unterscheidet.

1. Ebay fragt niemals per E-Mail oder Telefon nach vertraulichen Daten .

2. Der Klassiker: Ein Betrüger baut sich ein gutes Bewertungsprofil auf. Dann versteigert er innerhalb von Tagen Hunderte Artikel, kassiert das Geld, liefert aber nicht und setzt sich ab. Bester Schutz: Stets das Bewertungsprofil eines Verkäufers prüfen, ob jemand zu schnell zu viele Einträge hat. Vorsicht, wenn jemand zu viele Auktionen in kurzer Zeit veranstaltet.

3. Backstein-Falle. Man hat ein Produkt ersteigert und bekommt Backsteine geschickt. Dagegen gibt es keinen Schutz, aber es greift die Ebay-Versicherung (bis 200 Euro). Ansonsten gilt: seriöse Treuhandangebote nutzen.

4. Defekte Ware. Da hilft nur, die Ware zurückzugeben. Wird die Annahme verweigert – Anwalt einschalten.

5. Treuhandtrick. Unbekannte Anbieter anhand der Website prüfen (s. Link).Tsp

Der Treuhandtest:

www.sos4auctions.com

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