Zeitung Heute : Veolia will Wasserbetriebe nicht hergeben

Berlin - Der Umweltdienstleister Veolia erwägt, seine Anteile an den Berliner Wasserbetrieben (BWB) aufzustocken. Das sagte Veolia-Geschäftsführer Michel Cunnac dem Tagesspiegel. Hintergrund sind die angekündigten Verkaufsverhandlungen des Mitgesellschafters RWE. Die beiden Konzerne halten seit der Teilprivatisierung 1999 je 24,95 Prozent der BWB-Anteile. Das Land verfügt über 50,1 Prozent. Der rot-rote Senat sieht die Privatisierungsverträge als Hauptursache für die relativ hohen Berliner Wassertarife und strebt die Rekommunalisierung des Versorgers an. Das gleiche Anliegen verfolgt ein Gesetzentwurf der Initiative „Berliner Wassertisch“, über den die Berliner in einem Volksentscheid am 13. Februar abstimmen sollen. Die Rekommunalisierung könnte das Land jedoch Milliarden kosten und scheitert bisher auch daran, dass Veolia den Verkauf seiner Anteile ausschließt. obs

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