Zeitung Heute : Vergütungsstudie: US-Manager haben es besser

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Manager von deutschen Tochtergesellschaften in den USA verdienen weitaus schlechter bezahlt als ihre Kollegen in amerikanischen Firmen. Das ist laut Handelsblatt das Ergebnis einer Vergütungsstudie der amerikanischen Unternehmensberatung J.R. Bechlte & Company. Befragt wurden 270 deutsche, schweizerische und österreichische Unternehmen mit Tochterfirmen in den USA. Danach verdient der Vorstand einer deutschen Tochtergesellschaft in Amerika zwischen zehn und 50 Prozent weniger als der "President" einer US-Firma. Beim variablen Teil der Vergütung ergeben sich signifikante Unterschiede. Während Chefs von US-Firmen einen Jahresbonus von rund 55 Prozent erhalten, sind es bei deutschen Vorständen rund 33 Prozent. Weit verbreitet sind bei amerikanischen Firmen langfristig ausgelegte Vergütungsprogramme wie Aktienoptionspläne. Rund die Hälfte aller US-Firmen bieten solche Programme an, bei deutschen Tochtergesellschaften in den USA nur jedes 13. Unternehmen. Die Höhe der Beteiligung liegt für den Vorstand durchschnittlich bei neun Prozent des Firmenwerts. Für das Geschätsjahr 2000 / 01 wird eine Anpassung des Grundgehalts um 4,5 Prozent erwartet, bei US-Firmen eine Gehaltserhöhung von 5,6 Prozent.

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