Zeitung Heute : Verkehrssünder im Ausland könnten Glück haben

Autofahrern drohen oft keine Konsequenzen, wenn sie im Ausland erhaltene Knöllchen nicht bezahlen. So könnten Urlauber beispielsweise Strafzettel aus Italien ruhig ignorieren, weil mit dem Land kein Abkommen zur Vollstreckung von Bußgeldern bestehe, berichtet die Zeitschrift "Globo" (Ausgabe 12/2001). Auch mit anderen Staaten der Europäischen Union bestehe noch kein derartiges Ankommen.

Allerdings könnten Verkehrssünder dem Computer-Gedächtnis nicht immer entkommen: So müssten sie bei einem weiteren Aufenthalt in dem Land damit rechnen, bei einer Polizeikontrolle doch noch als Nicht-Zahler ertappt zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall eintrete, ist Experten zufolge jedoch gering.

In jedem Fall gezahlt werden müssen Strafzettel in Österreich und vom kommenden Jahr an auch in der Schweiz. In einigen Ländern wird direkt an Ort und Stelle kassiert wie etwa in der Tschechischen Republik. Hier dürfen Falschparker mit mehr als 60 Mark (30,68 Euro) Buße rechnen.

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