Zeitung Heute : Video und Audio in Echtzeit werden immer besser

HANS-PETER STRICKER

"RealPlayer" ist Vorreiter unter den Streaming-Technologien / Schönes Beispiel: Inforadio vom SFB Von HANS-PETER STRICKER So ganz ins Internet-Konzept paßt es ja nicht, aber es funktioniert, und das immer besser.Die Rede ist von live übertragenen Audio- und Videodateien, von Hör- und Sehbeiträgen also, die nicht klassisch über den Äther oder das Breitbandkabel auf den Bildschirm kommen, sondern via Internet, Telefonleitung und Modem auf den PC-Monitor.Noch bedeutet "live" vor allem eines: daß man nicht länger warten muß, bis ein Videoclip während zäher Minuten komplett aus dem Internet heruntergeladen ist, um ihn dann erst betrachten zu können.Dank moderner Kompressionstechniken ist es heute möglich, die Daten schon während der Übertragung anzusehen und -zuhören.Nur ein kleiner Puffer wird zu Beginn angelegt, aus dem im Falle eines akuten Datenstaus geschöpft werden kann.Wenn die Bits dann wieder fließen, wird der Vorrat wieder aufgefüllt."Streaming" nennt sich dies. Datenstrom-Pionier ist die US-Firma "Progressive Networks". Ihr bekanntestes Produkt, der "RealPlayer", ist ein Programm, das sowohl eigenständig als auch als Zusatzmodul (Plug-In) eines Web-Browsers Echtzeit-Daten empfangen und wiedergeben kann.Für den, der eine Soundkarte, Lautsprecherboxen und mindestens ein 28.8er-Modem hat, sind Einrichtung und Benutzung des RealPlayers problemlos.Die im Internet unter

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