Zeitung Heute : Von der Kunst zur Kunst des Hackens

Heiko Dilk

Der Trailer des diesjährigen Medienfestivals "transmediale.02" erinnert ein wenig an Einspieler, wie sie auch auf MTV zu sehen sind oder waren - nur die Musik klingt etwas dünn. Beim Start des Festivals am 5. Februar soll das besser sein. Doch der Trailer wird wohl ohnehin nicht besonders auffallen, in dem umfangreichen Programm, das Andreas Broeckmann, Leiter der Veranstaltung, und Susanne Jaschko, Kuratorin der "transmediale_ausstellung" da vorstellen. "Go public!" ist das Motto und die geladenen Künstler sollen laut Broeckmann Antworten auf die Frage geben, ob die Einführung neuer Technologien ein Mehr oder ein Weniger an Öffentlichkeit bedeutet. Bis zum 24. Februar läuft die Ausstellung, prämiert werden im Rahmen des Festivals Arbeiten aus den Bereichen "Image", "Interaction" und "Software". Das Repertoire reicht von Videofilmen über 3-D-Animationen bis zu Robotern, die Platten auflegen - und darauf scratchen. Eher für Praktiker sind die Workshops, die im Rahmen der "transmediale" angeboten werden, darunter so harmlose wie die "Flash Comic Werkstatt", aber auch "Die Kunst des Hackens" kann man lernen. Der Schwerpunkt "Viren" soll jedoch - also viel harmloser - dazu anregen, sich über den nicht-destruktiven Einsatz von Viren Gedanken zu machen.

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