Zeitung Heute : Von Japan lernen

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6In den 70er Jahren, als Amerikas Wirtschaft von den Japanern angegriffen wurde, entwickelten die Unternehmensberater Tom Peters und Robert Waterman das so genannte 7 SModel. Die sieben S bezeichnen die Stellschrauben, an denen gedreht werden muss, wenn im Betrieb nicht alles rund läuft. Auf Englisch beginnen alle Begriffe mit einem S: Staff (Belegschaft), skills (Fähigkeiten), style (Führungsstil) und superordinate goals (übergeordnete Ziele) sind dabei die „weichen“, nur schwer messbare Variablen. Die quantifizierbaren „harten“ Faktoren heißen structure (Struktur), strategy (Strategie) und systems (Systeme) – und standen im Mittelpunkt der bisher praktizierten Führungskonzepte. In Japan wurden die weichen Variablen stärker beachtet. Laut Peters / Waterman ein möglicher Grund für den damaligen Vorsprung der Japaner.

Praktiziert etwa von: General Electric

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