Zeitung Heute : Von streng bis verspielt

Mit Zimmergräsern Akzente setzen

Gräser spielen nicht nur im Garten eine wichtige Rolle. Auch im Zimmer lassen sich mit ihnen Akzente setzen. Die Palette reicht von streng bis zu verspielt anmutenden Exemplaren, erklärt der Zentralverband Gartenbau (ZVG). Eines der bekanntesten Zimmergräser ist das Zyperngras (Cyperus alternifolius), ein Sauergras, das mit dem Papyrus verwandt ist und am liebsten richtig im Wasser steht.

In einem großen Glasgefäß oder Aquarium sieht das Zyperngras besonders dekorativ aus. Typisch sind die straff aufrecht stehenden Halme, die an der Spitze einen Blattquirl tragen. Niedrige Auslesen passen auf die Fensterbank, andere werden bis zu zwei Meter hoch und können den Raum prägen.

Nicht weniger eindrucksvoll wirken hohe Bambusarten, die aber unbedingt sehr hell stehen müssen, um zu gedeihen. Der herrlich filigrane Schleierbambus (Ota-tea), die elegante Chusquea coronalis und die zahlreichen Bambusa-Arten eignen sich für Innenräume. Letztere ziehen im Sommerhalbjahr am besten in den Garten, wo ihnen Licht und Luft guttun.

Reizvoll, aber nicht ganz so beherrschend erscheinen Topfgräser wie die Frauenhaar-Simse (Isolepis cernua). Auch sie zählt zu den Nässe liebenden Sauergräsern, benötigt Licht, verträgt aber keine direkte Sonne. Wie ein Springbrunnen streben die feinen Halme empor und senken sich bogenförmig über den Topfrand herab. Winzige weiße Blütenstände am Ende der Halme betonen noch die Bewegung. Flatterbinsen (Juncus effusus) mit ihren straffen Halmen kennen Gartenfreunde eigentlich vom Teichrand. Die Sorte ,Spiralis‘, auch Liebeslocke genannt, trägt kräftig gedrehte Halme. Im Zimmer wirkt sie als Hingucker. Nässe ist auch ihr Lebenselixier, das sie flott wachsen und grünen lässt. dpa/Tsp

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar