Zeitung Heute : Vor dem Spiel: FRANKREICH - SAUDI-ARABIEN: Die Bankdrücker mucken auf

PARIS .Aufmuckende Stars, bedrängte Trainer: Vor dem ersten Hauptstadt-Auftritt der "Equipe tricolore" gegen Saudi-Arabien herrscht im Lager beider Kontrahenten gereizte Stimmung.Während bei den Saudis bereits offen über die Ablösung von Star-Coach Carlos Parreira spekuliert wird, mosert die zweite Garnitur der Franzosen und sorgt damit für Unruhe beim Gastgeber.Einige Reservespieler sehen nach dem glanzvollen 3:0-Startsieg über Südafrika keine Chance mehr auf einen Stammplatz und forderten mit ihrer Nervosität die Kritik des Trainers heraus."Ich verlange, daß meine Leute auch im Training Persönlichkeit entwickeln und sich aufdrängen.Gegen Saudi-Arabien zählt allein der Sieg, und dazu brauchen wir unsere Besten", erklärte Chefcoach Aime Jacquet vor der heutigen Partie (21 Uhr/live in der ARD) im Stade de France.

Denn dort wollen und müssen Jacquet und Co.auch die besonders kritischen Pariser auf ihre Seite ziehen."In Marseille haben wir mit drei Toren das Feuer gelegt.Mit demselben Geist sollte der Funke endgültig überspringen, dann sehen uns die Leute mit anderen Augen", glaubt Bixente Lizarazu.Wie der Bundesliga-Profi von Bayern München ist auch Zinedine Zidane sicher, daß der umstrittene Jacquet nun die richtige Mischung gefunden hat, die den langen Weg ins Finale finden kann."Wenn wir auch im Stade de France Fuß fassen, sind wir im Achtelfinale", verkündete der Mittelfeld-Star.

Die Bankdrücker wehren sich derweil immer lauter gegen ihre Rolle.Vor allem Stürmer David Trezeguet attackierte Jacquet scharf, da dieser nach der Verletzung von Stephane Guivarch auf Christoph Dugarry setzte, der prompt traf.

ARD - live - 21 Uhr Frankreich - Saudi-Arabien

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