Vorwahlen in den USA : Spannung in New Hampshire: Obama zieht mit Clinton gleich

Vor den am Dienstag stattfindenden Vorwahlen im US-Bundesstaat New Hampshire hat die demokratische Kandidatin Hillary Clinton in mehreren Umfragen ihren Vorsprung auf den parteiinternen Konkurrenten Barack Obama fast komplett eingebüßt.

WashingtonNach einer CNN-Erhebung können Clinton und Obama mit jeweils 33 Prozent der Stimmen rechnen. Der frühere Senator John Edwards kommt demnach auf 20 Prozent. Eine von der Nachrichtenagentur Reuters in Auftrag gegebene Umfrage vom Samstag sagt für Hillary Clinton 32 Prozent in der Vorwahl voraus, während Barack Obama mit 28 Prozent rechnen kann.

Nach dem überraschend deutlichen Sieg Obamas in der ersten Vorwahl am Donnerstag in Iowa hat sich der Ton unter den demokratischen Kandidaten deutlich verschärft. Während einer Fernsehdebatte der Demokraten beschuldigte Clinton Obama, seine Positionen ständig zu ändern. Als Beispiele nannte sie seine Pläne zur Reform des Gesundheitswesens sowie seine Haltung zu den Antiterrorgesetzen und zum Verteidigungsetat. Sollte Clinton auch die Vorwahl in New Hampshire verlieren, könnte dies das vorzeitige Ende ihrer Präsidentschaftsambitionen bedeuten. (Tsp)

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