Zeitung Heute : VW: Niedrigste Vollkaskoklasse

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Wer ein neues Auto erwirbt, sollte bei seinem Kaufentscheid nicht nur auf den Neuwagenpreis achten, sondern auch einen Blick auf die zu erwartenden Nebenkosten werfen. Und ein besonders wichtiger Posten dabei sind die alljährlichen Versicherungskosten. Hierbei spielt die Einstufung in die Typklassen sowohl bei der Haftpflichtversicherung als auch bei der Kaskoversicherung eine wichtige Rolle. Und bei dieser Einstufung wird neben der Unfallhäufigkeit auch berücksichtigt, wie hoch die Reparaturkosten nach einem Schaden sind. Je niedriger die Typklasse, desto günstiger sind die Prämien.

Besonders niedrig fallen die bei der Vollkaskoversicherung bei der neuen Generation des VW Polo aus, die nach ihrem Debut bei der IAA in Frankfurt am Main im November auf dem Markt eingeführt wird. Denn zwei Versionen des Polo schafften bei der Vollkaskoverscherung den Sprung in die niedrigste Typklasse VK 10. Das bedeutet beim Polo mit der Basismotorisierung mit 40 kW (55 PS) gegenüber dem Vorgänger mit gleicher Leistung eine Ersparnis von bis zu 423 Euro (827 DM) und beim Polo mit der stärksten Motorisierung mit 74 kW (100 PS) kann man sogar bis zu 900 Euro (1760 DM) pro Jahr sparen.

Die Einstufung in die niedrige Typklasse ergab sich auf Grund der Ergebnisse von Crashtests beim Allianz Zentrum für Technik in München. So ergaben sich bei dem genormten sogenannten RCAR-Crash für die häufigste Unfallart nur minimale Beschädigungen am Fahrzeug. Daraus resultieren entsprechend niedrige Reparaturkosten und damit die besonders günstige Einstufung.

Neue Maßstäbe setzt der neue Polo, zu dessen Sicherheitsausstattung unter anderem das ABS für alle Modelle und ein neu entwickeltes Airbagsystem mit Front- und Seitenairbags gehören, auch beim Preis. Denn die Basisversion mit 40 kW (55 PS) kostet mit 11 225 Euro (21 954 DM) genau so viel wie das Vorgängermodell mit 37 kW (50 PS). Der Polo 1.4 mit 55 kW (75 PS) ist von 12 500 Euro (24 448 DM) an erhältlich, der ebenso starke Polo TDI von 13 925 Euro (27 235 DM) an. Damit liegen die Preise bei fast allen Motorversionen trotz erweiterter Serienausstattung um bis zu 767 Euro (1500 DM) unter denen der gleichstarken Vorgängermodelle. Hinzu kommen Steuervorteile von bis zu 1200 DM durch das Erfüllen der Abgasnorm EU4 oder D4 und besonders niedrige Verbrauchswerte.

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