Zeitung Heute : Warten auf die süße Ernte

Unkraut raus, Dünger rein: Noch im März sollte das Erdbeerbeet vorbereitet werden.

Mhmmm! Spielt das Wetter mit, gibt es im Mai die ersten Früchte. Foto: K. Kleist-Heinrich
Mhmmm! Spielt das Wetter mit, gibt es im Mai die ersten Früchte. Foto: K. Kleist-Heinrich

Wer im Sommer süße Früchte ernten möchte, muss jetzt raus in den Garten: Noch im März sollte das Erdbeerbeet vorbereitet werden. Alte und kranke Blätter der Stauden müssen mit der Schere entfernt werden, weil diese Krankheiten wie die Grauschimmelfäule übertragen können. Die Blätter dürfen nicht abgerissen werden, da die Pflanzen dabei Schaden nehmen können, warnt Norbert Franke, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Zwischen den einzelnen Erdbeerstauden müsse das Unkraut entfernt werden, der Mulch des Vorjahres werde vorsichtig in die Erde eingearbeitet. Das lockere zugleich den Boden auf. Die Pflanzen bekommen dann eine neue Mulchschicht und bis zu 30 Gramm Beerendünger. Wer nur einmal streuen will, sollte Rohkompost nutzen, der circa drei bis fünf Monate alt ist. Er sei Dünger und Mulch in einem, so der BDG.

Die Stauden tragen in der Regel zwei bis drei Jahre Früchte. Danach sollten neue Pflanzen gesetzt werden, oder man gönnt den alten Stauden einen Standortwechsel. Eigentlich werden die Erdbeeren im Spätsommer gepflanzt. Eine letzte Chance biete sich jedoch noch im März, erläutert der Verband. Die neuen Pflanzen sollten aber schon gut durchgewurzelt sein.

In dem für die Neupflanzung ausgewählten Beet sollten mindestens vier Jahre lang keine Erdbeeren gewesen sein. Das beugt dem Befall mit Bodenschädlingen, etwa Fadenwürmern, vor. Damit die Erdbeerstauden nach Regen gut abtrocknen können und keine Fäule entwickeln, sollten sie ausreichend Platz im Beet haben – laut Franke etwa 60 mal 30 Zentimeter.

Sind alle Vorbereitungen rechtzeitig abgeschlossen und spielt das Wetter mit, können sich Hobbygärtner schon Anfang Mai auf die ersten Früchte freuen. dpa

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