Zeitung Heute : WAS GIBT’S NOCH?

Drachen und Vampire,

Prinzessinnen und Helden

In die fantastischen Seiten der Frühen Neuzeit führt das Interdisziplinäre Zentrum: „Mittelalter – Renaissance – Frühe Neuzeit“ ein. So geht es in dem Vortrag „Drachen im Barock“ (Haus 10, KL 32/102, 19.30 bis 21.00 Uhr) um die Verwissenschaftlichung der Drachenmythologie an Universitäten in der Barockzeit. In der anschließenden Lesung „Historische Romane“ (Haus 10, KL 32/102 in der Karte Seite B4/5, 21.00 bis 22.00, 23.30 bis 0.30 Uhr) geht es um gruselige Gestalten, um Prinzessinnen und tapfere Helden. Wie sich moderne Autoren vergangene Zeiten vorstellen, erfährt man dabei unter anderem von dem Schriftsteller Titus Müller, der aus seinem Roman „Das Mysterium“ liest.

Holocaust-Zeitzeugen in

digitalen Archiven

Rund 50 000 Zeitzeugen-Interviews mit Holocaust-Überlebenden und 590 Audio- und Video-Interviews mit Zwangsarbeitern im Zweiten Weltkrieg können die Besucher der Langen Nacht an der Freien Universität in Computer-Datenbanken ansehen und anhören. Neben der betreuten Recherche von 17.00 bis 23.00 Uhr wird um 18.30 und 21.30 Uhr darüber referiert, wie visuelle Archive in Schulen didaktisch und an Universitäten zur Forschung eingesetzt werden können. Um 20.00 Uhr findet ein Vortrag zur Zwangsarbeit in Berlin statt (Haus 10, K 23/21), Internet: www.zwangsarbeit-archiv.de und www.zeugendershoah.de).

Erinnern im Super-Gedenkjahr 2009

„Wo waren Sie am 9. November 1989?“, fragen Studierende des Master-Studiengangs „Public History“ an der Freien Universität. Das Gedenken an die Gründung der Bundesrepublik Deutschland und die friedliche Revolution von 1989 stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung am Friedrich-Meinecke-Institut. Wie sich die Gesellschaft an Historisches erinnert, stellen Studierende in Projektionen, Modellen und der Aufbereitung in verschiedenen Medien dar. Außerdem finden unter anderem Vorträge zur Berliner Luftbrücke und zum Wirtschaftswunder statt (Haus 10, JK 24/140).

Was ist Magie?

Ist Magie dasselbe wie Zauberei, Geisterbeschwörung oder das Herstellen von Gold? Paracelsus, Agrippa von Nettesheim, Johann Faust und John Dee gelten als berühmte „Magier“ der Renaissance. Deren Porträts und die Vorlesung „Die Magie der Renaissance“ (Haus 7, 21.00 bis 22.00 Uhr) geben Antwort darauf, was es mit der Renaissance-Magie auf sich hat.

Von Gefühlen und Logik

„Von der Liebe“ (Haus 7, 17.00 bis 18.00 Uhr) und „Von der Angst“ (Haus 7, 19.00 bis 20.00 Uhr) wird am Institut für Philosophie erzählt. Die Vorträge widmen sich den Liebesbeziehungen der Menschen, in Auseinandersetzung mit exemplarischen Philosophien von Platon bis zu Denkern der Gegenwart, sowie der Frage, wie sich der Zustand der Angst philosophisch fassen lässt. Jeweils im Anschluss können die Lange-Nacht-Besucher in einem kleinen Quiz (Haus 7, 18.00 und 20.00 Uhr) ihre logische Intuition testen und dabei lernen, wie man in hitzigen Diskussionen einen kühlen Kopf bewahrt.

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