WEGBEGLEITER : Die Grundausstattung

DER KLASSIKER

Der Gipfel der Evolution, wenn es um Winterschutz geht. Viel bequemer als die störende Kapuze, viel stabiler als der windanfällige Hut schützt uns die Mütze gegen Nässe und Kälte und Schneeballwürfe; der strenge Winter hat ihr ein Comeback beschert. Es gibt sie als globalisiertes High-Tech-Produkt und liebevoll von der Großmutter gestricktes Unikat, als folkloristisch getönten Rentierführer-Zierrat und schnöde Hasskappe; nur der traditionelle Bommel der klassischen Pudelmütze scheint aus der Mode zu kommen.

DER KÄMPFER

Fünf Finger bilden eine Faust, aber die beeindruckt keinen ordentlichen Winter. Deshalb gehören sie in Handschuhe gepackt. Wird es richtig kalt, bringt dünnes Leder nichts, aber auch modisch ausgeschäumte Kunststofffaserfüllungen versprechen oft mehr, als sie halten können. Dickes Fell ist das Material der Stunde, und erfahrene Winter-User kennen noch einen weiteren Trick für warme Hände auch im Extremwinter: rechtzeitig wieder reingehen.

DAS KULTOBJEKT

Das Mauerblümchen des Kälteschutzes, oft verschmäht oder schamhaft versteckt. Erst der Kicker Arjen Robben verschaffte der langen Unterhose die verdiente Aufmerksamkeit, seine graue Version hat inzwischen praktisch Kultstatus. Allerdings sind sich Stilbeobachter beiderlei Geschlechts noch nicht ganz einig, ob die graue Farbe bei ihm saucool ist oder ein schrecklicher Stilbruch zum roten Trikot. Grundregel für den Normalträger bleibt wohl: lange Hose drüberziehen. Robben selbst trägt aktuell übrigens rot!

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