WEGBEGLEITER : Sie sind immer dabei

DIE EHEFRAU

Anne

Bovijn.

Als Rogge zum IOC-Präsidenten gewählt wurde, fragte er als Erstes seine Frau, ob sie mit ihm nach Lausanne ziehen werde. Dort sitzt das IOC. Auch sie ist Ärztin, Fachärztin für Anästhesie. Ihr Rat ist Rogge sehr wichtig, sie begleitet ihn auf vielen seiner Reisen. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Kinder. Ihr Sohn Philippe ist bei diesen Spielen Chef de Mission der belgischen Mannschaft.

DER VORGÄNGER

Juan Antonio

Samaranch.

Ohne ihn wäre Rogge nicht IOC-Präsident geworden. Denn für die Nachfolge von Samaranch hatten sich 2001 fünf Kandidaten beworben, im Wahlkampf kam sogar Schmiergeld zum Einsatz. Doch Samaranch, der das IOC reich und mächtig gemacht hatte und auch heute noch Einfluss hat, unterstützte Rogge. So konnte Rogge schon im zweiten Wahlgang die notwendige absolute Mehrheit der Stimmen (59 von 110) auf sich vereinen. Mit ihm wurde zum ersten Mal ein ehemaliger olympischer Athlet Präsident des IOC.

DER MÖGLICHE NACHFOLGER

Thomas Bach. Die beiden verbindet ein prägendes Erlebnis: der Olympiaboykott westlicher Länder für die Spiele 1980 in Moskau. Sie kämpften beide dagegen, Rogge mit Erfolg, denn Belgien startete unter der olympischen Flagge. Der damalige Fechter Bach ohne Erfolg, denn die Bundesrepublik verweigerte sich den Spielen. Im IOC arbeiten sie eng zusammen. Der elf Jahre jüngere Bach gilt als erster Anwärter auf Rogges Nachfolge.

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben