Zeitung Heute : Wenn Blätter mit Blüten konkurrieren

Mal zartes Rosa, mal kupfriges Rot, dann wieder lichtes Grüngelb: So sehen Frühlingsfarben aus. Aber längst nicht immer sorgen Blüten für die Pastelltöne. Eine ganze Reihe an Gehölzen überrascht mit lebhafter Färbung der jungen Blätter, heißt es beim Zentralverband Gartenbau (ZVG). Die wohl schönsten Frühlings-Blattfarben entfachen die Japanischen Fächerahorn-Sorten. In Goldorange hüllt sich Acer palmatum ,Orange Dream‘, zartes Rosa setzt die aus Japan stammende Sorte ,Kagiri nishi-ki‘ dagegen. Hellrot flammt ,Shaina‘ im Frühjahr und in auffälliges Flamingorosa hüllt sich ,Wilson's Pink Dwarf‘ . Wer Platz hat, setzt mehrere nebeneinander zu einer Frühlingssymphonie. Als kleiner Baum spielt der Silbereschenahorn (Acer negundo) das Farbenspiel mit. Die Sorte ,Flamingo‘ zeigt sich in zartem Rosa oder in Grün und Rosa gefleckt. ,Odessanum‘ beginnt mit Bronze, das sich bald in Goldgelb verwandelt.

Wie ein roter blühender Busch setzt sich die Japanische Lavendelheide (Pieris japonica) in Szene. Sorten wie ,Forest Flame‘, ,Mountain Fire‘ und ,Red Mill‘ führen die feurige Frühlingsfarbe bereits im Namen. Ein wenig empfindlich gegenüber Frost sind sie. Aber an milden Plätzen machen sie einfach Laune. Ähnliches gilt für die Glanzmispel. Die Art startet bronzerot ins Frühjahr, die Sorte ,Red Robin‘ vertieft die Farbe zu leuchtendem Rot. In rauen Regionen kann die Kupfer-Felsenbirne (A-melanchier lamarckii) die Rolle der Photinia übernehmen. Auffällig kupferrot sind ihre jungen Blätter, vor denen sich die zarten weißen Blütentrauben wunderschön abheben. Ein wenig sanfter und schwerer wirken die Farben der Strauch-Roßkastanie. Ihre großen Blätter entfalten sich in ruhigem Bronzerot. dpa

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