Zeitung Heute : Wenn die Chemie stimmt

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DER UNTERSTÜTZER

Norbert Deutschmann. Der gelernte Chemielaborant arbeitet seit 1967 für Schering, seit acht Jahren vertritt er als Gesamtbetriebsratsvorsitzender die Interessen der Beschäftigten. Deutschmann hat als Vize-Aufsichtsratschef bei der Konzernstrategie mehr als ein Wörtchen mitzureden. Der Mittfünfziger, der in zweiter Ehe mit einer Betriebsrats-Kollegin verheiratet ist, kennt den früheren Arbeitsdirektor Erlen aus vielen Verhandlungen. Er lobt seinen konsensorientierten Führungsstil.

DER KUNSTFREUND

Walter Stöhrer. Der inzwischen verstorbene Berliner Kunstprofessor mit internationalem Ruf zählt zu den Lieblingskünstlern von Hubertus Erlen. Zwei seiner Werke hängen im Büro des Schering-Chefs. Stöhrer ist mit abstrakten Bildern in den 60er Jahren bekannt geworden. Damals studierte Erlen noch Verfahrenstechnik an der TU.

DER VORGÄNGER

Giuseppe Vita. Der gebürtige Italiener und Facharzt für Radiologie hat 37 Jahre lang für Schering gearbeitet, davon war er zwölf Jahre lang Vorstandsvorsitzender. Vita war es, der Anfang der 90er Jahre entschied, den Mischkonzern Schering in ein reines Pharmaunternehmen zu verwandeln. Der Mann, der das damals maßgeblich umsetzte, war sein Personalvorstand Hubertus Erlen. Als Vita ihm sein Amt im Jahre 2001 übergab und an die Spitze des Aufsichtsrates wechselte, teilte er Erlen freundlich mit, dass er auch in Zukunft Rekordgewinne erwarte.

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