Zeitung Heute : Wettfieber treibt skurile Blüten

LONDON (sid).Das Wettfieber im Fußball-Mutterland England treibt immer seltsamere Blüten.So kassiert Jean Tett aus High Wycombe bei einem Einsatz von zehn Pfund (30 Mark) vom Londoner Buchmacher William Hill 250 Pfund, falls England zum zweiten Mal nach 1966 Weltmeister wird und ihre Tochter am Tag des Endspiels am 12.Juli Mutter eines Sohnes wird.Ein Londoner wettete zehn Pfund, daß vor dem Spiel zwischen USA und Iran die iranischen Spieler ihren Gegnern Blumensträuße überreichen werden.Zwei Väter setzten darauf, daß ihre zwei und vier Jahre alten Söhne im WM-Endspiel 2018 ein Tor erzielen werden - der eine für England, der andere für Italien.Im Erfolgsfall würden je drei Millionen Mark fällig.Wesentlich besser stehen die Chancen von Adrian Fitzpatrick aus Birmingham, der 54 000 Mark wettete, daß Arsenal London englischer Meister und Brasilien erneut Weltmeister wird.Im ersten Fall lag er schon richtig, sollten die Südamerikaner ihren Titel erfolgreich verteidigen, fließen 1,6 Millionen Mark.

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