WISSENSCHAFTSJAHR : WISSENSCHAFTSJAHR

Wo Sie mitmachen können

„Gesundheitsforschung kontrovers“–

Bürger diskutieren mit Experten



Führt uns die Präimplantationsdiagnostik direkt zum Designerbaby? Warum brauchen wir heute noch Tierversuche, um neue Medikamente zu testen? Und wie viel Gesundheit können wir uns eigentlich in Zukunft leisten? Diese und andere Fragen können Bürger im Rahmen der bundesweiten Reihe „Gesundheitsforschung kontrovers“ mit Experten diskutieren. Das Haus der Wissenschaft Braunschweig organisiert sie zum Wissenschaftsjahr – gemeinsam mit den Partnern Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Technischen Universität Braunschweig. Deutschlandweit finden 16 Veranstaltungen statt – unter anderem im „Fishbowl- Format“, bei dem Laien aus dem Publikum abwechselnd auf einen freien Stuhl in der Expertenrunde aufrücken und mitreden (Tel. 0531/391-4114 ). Tsp

Mehr im Internet:

www.hausderwissenschaft.org

„Gesundheitsforschung für uns?“ – Veranstaltungsreihe in der Urania

Als Ort des Wissens und des Austauschs zwischen Fachwelt und Gesellschaft ist die Urania in Berlin längst eine Institution. Da ist es nur selbstverständlich, dass sie sich auch am Wissenschaftsjahr beteiligt, und zwar mit der Veranstaltungsreihe „Gesundheitsforschung für uns?“. Das Fragezeichen ist dabei bewusst gesetzt – soll es doch vor allem darum gehen, welche Auswirkungen Gesundheitsforschung auf unsere Lebenswelt und jeden einzelnen von uns hat. In Vorträgen und Podiumsrunden werden aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt und anschließend mit Experten diskutiert (Tel. 030/218 90 91).Tsp

Mehr im Internet:

www.urania.de

Projektreihe der katholischen Akademien in Deutschland

Dürfen wir alles, was wir können? Und: Was wollen wir können? Fragen, mit denen sich einige der katholischen Akademien in Deutschland am Wissenschaftsjahr beteiligen. Verschiedene Projekte setzen sich mit Ethik, Forschung und Medizin auseinander und bringen Bürger und Experten zusammen. Unter anderem findet am 17. Oktober in Berlin ein Studientag für Lehrer „Ungleiche Gene – gleiche Chancen?“ statt (Telefon 030/ 28 30 95-0). Am 26. Oktober geht es in Hamburg bei einem Schülerseminar um Neurowissenschaften und Stammzellenforschung (Tel.040/36952-0).Tsp

Mehr im Internet:

www.katholische-akademien.de

Dialogveranstaltungen der Akademien der Wissenschaften

Auch die deutschen Akademien der Wissenschaften widmen sich 2011 der Gesundheitsforschung und planen sieben Dialogveranstaltungen, bei denen Wissenschaftler und interessierte Laien über kontroverse Themen diskutieren. Die

Palette reicht von Volkskrankheiten über Möglichkeiten und Grenzen individualisierter Medizin bis zur Gesundheitsökonomie Tel. (06131/218528 -0). Tsp

Mehr im Internet:

www.akademienunion.de

Bürgerdialoge zu Zukunftstechnologien

Will ich mit Hilfe modernster Geräte am Leben gehalten werden, wenn mein Körper längst nicht mehr will? Möchte ich meinem Arzt künftig nicht mehr in der Praxis, sondern auf dem Bildschirm begegnen? Und was wäre, wenn Blinde mit Hilfe neuronaler Implantate wieder sehen könnten? Zukunftstechnologien rufen große Hoffnungen wach – aber lassen viele Menschen auch nachdenklich werden. Welche Gesundheit wollen wir – und um welchen Preis? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Bürgerdialog „Hightech-Medizin“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Herbst 2011 veranstaltet. Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sitzen unterschiedliche Menschen an einem Tisch, debattieren und formulieren anschließend in einem Bürgerreport Empfehlungen. Bereits jetzt läuft der Bürgerdialog „Zukunft der Energie“ (Tel. 030/20 16 40 94-0). Tsp

Mehr im Internet:

www.buergerdialog-bmbf.de

Tagesspiegel - Debatten


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