Zeitung Heute : WM-BEOBACHTER

PARIS (sid).Vizeweltmeister Karl-Heinz Rummenigge hat Kritik an der Personalpolitik von Bundestrainer Berti Vogts geübt."Ich habe nie verstanden, warum er Mehmet Scholl nicht mitgenommen hat.Mehmet wäre immer für überraschende Aktionen gut gewesen.Wir alle waren zuversichtlich, daß er mit zur Fußball-WM nach Frankreich fährt", erklärte der Vizepräsident des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München einen Tag nach dem enttäuschenden 2:2 der deutschen Nationalmannschaft gegen Jugoslawien.Das hohe Durchschnittsalter der deutschen Mannschaft ist für Rummenigge, der zwischen 1978 und 1986 bei 19 WM-Spielen neun Tore erzielte, auch kein Problem.Weil das Turnier auf 32 Teams aufgestockt wurde, seien die Pausen zwischen den Spielen und damit die Zeit zur Regeneration verlängert worden.Außerdem habe sich die medizinische Versorgung verbessert."Deshalb", betonte Rummenigge, "ist die Belastung der Spieler quantitativ geringer geworden." Zudem seien fast alle Positionen doppelt besetzt."Das heizt den Konkurrenzkampf an", sagt der Bayern-Vize.

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