Zeitung Heute : WM-SPLITTER

Wirbel um Stoitschkow und Penew: Fußball-Exzentriker Christo Stoitschkow sorgt im WM-Lager der Bulgaren für Wirbel.Der 32 Jahre alte Torschützenkönig der Titelkämpfe 1994 in den USA, der in Frankreich bislang nur als "Stehgeiger" auffiel, hat sich offenbar von den Balkan-Kickern abgesetzt.Der Angreifer, der in der vergangenen Saison beim FC Barcelona ausgemustert worden war, verließ am Sonntag abend zusammen mit seinem Stürmerkollegen Luboslaw Penew das Quartier der Bulgaren in Richtung Paris und kehrte am auch Montag nicht zurück.Das gab Iwan Wutsow, der Generalsekretär des bulgarischen Fußball-Verbandes, bekannt.

Wenn "Super Eagles" feiern: Mit einem "Tag der offenen Tür" feierten Nigerias Fußballer ihre zwei WM-Siege gegen Spanien und Bulgarien.Trainer Milutinovic hatte den "Super Eagles" am Sonntag freigegeben.Augenzeugen berichteten, einige Spieler hätten in ihrem Quartier in Ressons-sur-Mats bis tief in die Nacht hinein mit "Wein und schönen Frauen" gefeiert.Den Berichten zufolge mußte Nigerias Sportminister Emeka Omeruah die Spieler mit einem Machtwort zur Vernunft bringen.

Blasmusik: Mit bretonischer Blasmusik wurde die Fußball-Nationalmannschaft der USA am Montag in Pornic an der Atlantikküste empfangen.Die 22 Spieler und 17 Begleiter quartierten sich in einem Strandhotel des Badeorts ein, der knapp 50 Kilometer westlich von Nantes entfernt liegt.Auf der Sportanlage des in der Nähe gelegenen Ortes Sainte-Marie-sur-Mer bereiten sich die US-Boys auf ihr letztes Vorrundenspiel der Gruppe F gegen Jugoslawien am Donnerstag im Stade La Beaujoire in Nantes vor.

Wider den Schwarzmarkt: Die Stadt Nantes geht gegen die illegalen Kartenverkäufer vor.Der Sportausschuß schloß zwölf Freizeitmannschaften vom Strandfußball-Wettbewerb aus, nachdem sie dabei erwischt wurden, als sie Tickets für die WM-Partie zwischen Japan und Kroatien am vergangenen Samstag verkauft hatten.Auf dem Schwarzmarkt sollen einem Bericht der in Nantes erscheinenden Tageszeitung "Ouest France" zufolge Preise bis zu rund 4000 Mark erzielt worden sein.

Jarni vor Entlassung: Der kroatische Nationalspieler Robert Jarni steht bei Betis Sevilla offenbar vor der Entlassung.Nach der Verpflichtung des Brasilianers Denilson ist für den 29 Jahre alten Jarni im Team des spanischen Erstligisten anscheinend kein Platz mehr."Es wird schwer, an ihm festzuhalten", erklärte Präsident Manuel Ruiz de Lopera.Angeblich sollen neben den Glasgow Rangers auch der FC Chelsea und der FC Middlesbrough bereits Interesse an Jarni bekundet haben.Die Ablösesumme soll rund zwölf Millionen Mark betragen.

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