Zeitung Heute : WM-SPLITTER

Englischer Fan bei Autounfall getötet: Ein englischer Fußball-Fan ist am Freitag abend in Calais bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.Der 38 Jahre alte Brite war nach Angaben der Polizei am Straßenrand gegangen und von einem Auto erfaßt worden.Offensichtlich hatte der aus Calais stammende Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.Der Fan hatte sich wegen des WM-Spiels zwischen England und Kolumbien in Lens in der Haftenstadt aufgehalten.In seinem Gepäck wurde eine englische Flagge gefunden.

Oranje-Fans sollen protestieren: Die niederländischen Fußball-Fans sollen der jugoslawischen Elf den Rücken zukehren, wenn am Montag im Stadion deren Nationalhymne gespielt wird.Das fordern die niederländischen Sozialdemokraten.Die Zeitung "De Telegraaf" (Amsterdam) berichtete, die Partei halte einen solchen symbolischen Protest gegen das Vorgehen der serbischen Truppen im Kosovo für dringend geboten.

Breitner lächelt über Mexiko: Ein vernichtendes Urteil fällt Ex-Nationalspieler Paul Breitner über die Fußball-Auswahl Mexikos, Achtelfinalgegner von Europameister Deutschland."Mexiko hat im Grunde in einer wirklichen Endrunde nichts verloren.Und jeder, der jetzt Mexiko hochstilisiert, das ist der gleiche, der auch sagt, Iran wäre ein schwerer Gegner.Sollten wir gegen Mexiko ausscheiden, dann ist es wirklich besser, wir fahren nach Hause.Der Gedanke, gegen Mexiko zu verlieren, den gehe ich nicht mit", sagte der ehemalige Spanien-"Legionär" von Real Madrid in der SAT.1-Sendung "täglich ran".

Rundumschlag von Beckenbauer: "Kaiser" Franz Beckenbauer übt harsche Kritik an einer Fußball-WM-Endrunde mit 32 Mannschaften."Was hat das mit einer Weltmeisterschaft zu tun? Diego Maradona hat mir gesagt, daß hier zu viele dabei sind mit viereckigen Füßen.Das kann ich nur bestätigen.Hier in Frankreich hat mich kein einziges Spiel, keine einzige Mannschaft überzeugt.Aber wie auch, wenn die Kleinen nur hinten drin stehen, nur das Spiel zerstören wollen und gar nicht darauf aus sind, die Initiative zu ergreifen", schrieb der Präsident von DFB-Pokalsieger Bayern München in einer WM-Kolumne.Ein Sonderlob seines Chefs Beckenbauer heimste Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus ein."Jupp Heynckes merkte an, wir hätten keinen einzigen Weltklasse-Spieler.Stimmt so nicht.Denn wir haben Lothar Matthäus."

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