Zeitung Heute : WM-SPLITTER

Schnellschuß: Der Treffer des Dänen Ebbe Sand in der 59.Minute zum zwischenzeitlichen 3:0 im Achtele gegen Nigeria ist neuer Rekord.Es war das schnellste Tor eines Einwechselspielers in der WM-Geschichte.Sands "Schnellschuß" erfolgte 16 Sekunden nach seiner Einwechslung.

Michel soll Marokkaner werden: König Hassan II bot Henri Michel, dem Trainer der marokkanischen Nationalmannschaft, als Anerkennung für seine Arbeit die marokkanische Staatsbürgerschaft an.Marokko hatte denkbar knapp das Achtelfinale verpaßt.

Sorgentelefon: Das Sorgentelefon in Madrid muß nach Spaniens WM-Aus Überstunden einlegen.Seit vergangenem Mittwoch haben sich mehr als 1000 meist jugendliche Fans bei den Psychologen vom "Telefon der Hoffnung" gemeldet, da sie nach dem frühen K.o.ihrer Elf völlig frustriert waren.

Rücktritt: Trainer Steve Sampson ist wenige Tage nach dem Ausscheiden der USA bei der WM-Vorrunde zurückgetreten.Ein Nachfolger steht jedoch noch nicht fest.

Goldfische auf Torjagd: Die WM treibt in Kanada kuriose Blüten.Der Student Sunny Fok aus Toronto schickt im Aquarium sogar seine Goldfische auf Torjagd."Ich habe ihnen einen Mini-Fußball gebastelt und die Fische in zwei Mannschaften aufgeteilt".Jedesmal, wenn ein Fisch ein Tor schießt, streut er zur Belohnung Futter ins Wasser.

Goldschopf: Als echter Fan von Rumäniens Nationalmannschaft soll sich nun auch Staatspräsident Constantinescu die Haare färben lassen.Die Elf war nach dem Einzug ins Achtelfinale geschlossen mit neuer Haarfarbe erschienen.

Niederlage: Der Verband der afrikanischen Fußball-Veteranen hat nach dem WM-Ausscheiden der letzten afrikanischen Mannschaft Nigeria auch vor Gericht eine Niederlage erlitten.Das Großinstanzgericht in Paris erklärte eine Klage für unzulässig, zwei WM-Spiele wiederholen zu lassen, weil sie zwei vermeintliche Fehlentscheidungen der Schiedsrichter für Kameruns Ausscheiden verantwortlich machten.

Party in Kopenhagen: 50 000 Dänen feierten in Kopenhagen den Einzug der Fußball-Nationalmannschaft ins WM-Viertelfinale.Tausende von Fans hatten zuvor den 4:1-Erfolg über Nigeria am Sonntag abend auf einer Großbildleinwand verfolgt.

Argentinier in Irland: Die westirische Gemeinde Foxford steht geschlossen hinter Argentinien.Da sich die Iren nicht für die WM qualifizieren konnten und der berühmteste Sohn des Dorfes, Admiral William Brown, als Gründer der argentinischen Marine berühmt wurde, "adoptierte" Foxford kurzerhand das argentinische Team.

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