Zeitung Heute : Wohnen Herbst 2001: Kochen wie die Profis: Griffig

R. B.

Wohin mit den Kochtöpfen in der Küche? Gewiss, die Küchenmöbel mit ihren breiten Schüben bieten heute schon mancherlei Komfort, was die Unterbringung der Töpfe angeht. Aber was ist mit den Topfdeckeln? Töpfe lassen sich ja noch stapeln, aber die Deckel, oft gewölbt und mit dickem Knauf? Die verrutschen leicht, lassen sich nicht richtig stapeln, nehmen viel Platz weg. Die französische Firma Cristel geht einen anderen Weg. Ihre Edelstahltöpfe mit einem Anteil von 18 Prozent Chrom und zehn Prozent Nickel lassen sich dank ihrer geraden Form leicht ineinander stapeln. Jeder Topf besitzt zwei schmale Griffe mit einem Schlitz. Hier lässt sich ein praktischer Universalgriff einklinken, mit dem man den Topf ohne Mühe heben oder bewegen kann.

Selbstverständlich leitet dieser Griff die Wärme nicht, ist abnehmbar und lässt sich in drei Varianten an allen Töpfen, Deckeln und Pfannen anbringen - und mit einer Handbewegung wieder abnehmen. Dadurch sind die Deckel der Töpfe flach. Damit man nun den passenden Deckel zum Topf auch schnell findet, ist der Durchmesser in den Deckelgriff eingraviert.

Aufbewahrungsmöglichkeiten gibt es viele. Die Töpfe lassen sich ineinander stapeln und im Schrank verstauen, man kann sie aber auch, wenn man das mag, ineinander gestapelt offen an eine Wandleiste hängen. Dazu dient der gleiche Schlitz, der für den Stilgriff benötigt wird. Die Deckel lassen sich auch an einer Wandleiste aufhängen, oder einfach gestapelt in den Schrank legen. Es gibt sogar einen Tischständer für die Deckel, so dass sie sich auch variabel und griffbereit aufhängen lassen, wo immer man möchte.

Zudem sind die Töpfe so formschön gestaltet, dass sie gleich vom Herd auf den Tisch gestellt werden können. Ein Umladen in Schüsseln ist nicht mehr nötig. Die äußere Edelstahlschicht ist um den Topf herumgezogen und der Boden besteht aus drei Schichten. So wird die Wärme gespeichert und weitergeleitet. Die Deckel schließen dicht, so dass das Essen länger warm bleibt und beim Kochen auch Energie gespart werden kann. Schließlich ist die Konstruktion der Serie auch von Vorteil für das Ende einer jeden üppigen Mahlzeit. Die Deckel lassen sich mühelos und platzsparend wie Teller in die Spülmaschine stellen. Die Durchmesser der Töpfe liegen zwischen 14 und 28 Zentimetern, es gibt hohe Fleischtöpfe, Pfannen, Gar-, Dampf- und Bain-Marie-Einsätze sowie verschiedene Griffmodelle.

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